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06.01.2009 :: letzte Änderung am 20.01.2007 :: Druckversion
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Surfen in Spanien

Das spanische Mittelmeer ist zum Surfen weniger geeignet. Da muss man schon zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, da die Zeitfenster für surfbaren Swell sehr kurz sind.

Auch die Costa de la Luz an der Atlantikseite Andalusiens wird weniger von Wellenreitern frequentiert, da auch hier nur an wenigen Tagen surfbare Wellen anzutreffen sind. Die Wellenhöhe ist hier sehr niedrig. Allerdings ist der Landstrich bei Windsurfern sehr beliebt. Die Hochburg der Surfer ist Tarifa.. Wer mehr Windsurfen will, aber auch bei guten Bedingungen mal Wellenreiten gehen möchte, ist hier bestens aufgehoben.

Die Nordküste und Nordwestküste Spaniens dagegen ist ein Eldorado für Wellenreiter. Zwar sind Herbst, Winter und Frühjahr, also die Monate mit großem Swell, in dieser Region besser temperiert als an Deutschlands Nordseeküste, aber es ist nicht so angenehm wie in Andalusien. Aber dafür laufen an der Küste von San Sebastian im Baskenland bis Ponteveddra in Galicien hervorragende Wellen.

Surfen auf den kanarischen Inseln

Die Kanaren liegen etwa 4 bis 5 Flugstunden von Deutschland entfernt und bieten ganzjährig angenehme Badetemperaturen. Die Wassertemperatur liegt nicht unter 18 Grad, steigt allerdings auch nicht auf mehr als 22 Grad. Die Winter haben angenehme, für Mitteleuropäer spätsommerliche, Temperaturen. Nur bei starkem Wind kann es im Winter (aber auch im Sommer) am Strand etwas Kühler werden.

Von April bis November weht der Nordostpassat äußerst beständig und zerbläst viele Spots auch im Westen der Insel. Allerdings kommt dadurch ein Windswell zustande, der gerade im swellärmeren Sommer Wellen bringen kann. Im Winter schwächt der Nordostpassat dann ab.

Die West- und Nordwestküsten kriegen i.d.R. den stärksten Swell ab, während die Ostküste nur selten Wellen abbekommt. Bei großem Swell funktionieren aber auch sehr gut die Nordost- und Südostküsten.

Sehr beliebt bei Wellenreiten sind Fuerteventura und Lanzarote. Vor allem wegen der Vielfalt der Spots (Beach, Reef, Point) auf kleinem Raum. Aber auch Gran Canaria und Teneriffa haben gute Spots, meist aber Reefbreaks. Allerdings sind auf den beiden Inseln fast nur Locals unterwegs.

Die touristische Infrastruktur ist auf allen Inseln sehr gut ausgebaut, d.h. das Angebot an Unterkünften, Mietwagen, Restaurants ist riesengroß. Glücklicherweise sind die meisten Surfspots in Regionen, doch noch nicht vom Massentourismus aufgesucht wurden.

Auch eine "Surfinfrastuktur", sprich Surfcamps, Surfschulen und Surfshops ist vorhanden.

Spanien Länderinformationen

Fläche 504.782 qkm.

Bevölkerungszahl 44.351.186 (2006).

Bevölkerungsdichte 88 pro qkm.

Hauptstadt Madrid. Einwohner: 3.146.800 (2006).

Geographie Spanien nimmt etwa vier Fünftel der Iberischen Halbinsel ein, die außerdem Portugal, Andorra und Gibraltar umfasst. Im Nordosten bilden die Pyrenäen eine natürliche Grenze zu Frankreich. Zum Staatsgebiet gehören auch die südöstlich von Barcelona im Mittelmeer gelegenen Balearen (Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera) und die Kanarischen Inseln vor der Westküste Afrikas. Ceuta, Chafarinas, Melilla und Ladu sind winzige spanische Enklaven in Nordafrika, die Überreste des spanischen Kolonialreiches sind. Spanien ist ein sehr gebirgiges Land und liegt im Durchschnitt 610 m ü. d. M. Die rund 400 km langen Pyrenäen erstrecken sich vom Baskenland im Nordwesten bis zum Mittelmeer. Einige Gipfel erreichen eine Höhe von über 3000 m; der Pico de Aneto ist mit 3404 m die höchste Erhebung. Das Landesinnere bildet die Meseta, ein riesiges 600-800 m hohes Plateau, das durch zahlreiche Sierras geteilt wird. Im Nordwesten und Norden wird sie durch das Kantabrische Gebirge und das Iberische Randgebirge, im Süden durch die Sierra Morena begrenzt. Jenseits der Sierra Morena liegt das Guadalquivir-Tal. Die gebirgige Landschaft Galiziens befindet sich an der stark zerklüfteten Atlantikküste. Gebirgsland füllt auch den äußersten Süden aus; die Sierra Nevada südöstlich von Granada ist Teil der parallel zum Mittelmeer verlaufenden Betischen Kordilleren. Sie weist den höchsten Berg des spanischen Festlandes auf, den Mulhacén (3481 m). Die höchste Erhebung Spaniens ist der Pico del Teide (3718 m)auf Teneriffa. Die Küsten Spaniens sind knapp 5000 km lang. Die Mittelmeerküste reicht von der französischen Grenze bis zum Felsen von Gibraltar. Die Straße von Gibraltar verbindet Mittelmeer und Atlantik und trennt Spanien von Nordafrika.

Staatsform Parlamentarische Monarchie seit 1978. Verfassung von 1978, letzte Änderung 1992. Zweikammerparlament (Cortes Generales): Abgeordnetenhaus (Congreso de los Diputados) mit 350 Abgeordneten und Senat (Senado) mit 259 Senatoren. Staatsoberhaupt: König Juan Carlos I., seit 1975. Ministerpräsident: José Luis Rodríguez Zapatero, seit 2004.

Sprache Amtssprache ist Spanisch (Kastilianisch). Katalanisch, Galizisch und Baskisch sind regional verbreitet; in Touristengebieten z. T. Englisch und Deutsch.

Religion Römisch-katholisch (94%); moslemische, protestantische und jüdische Minderheiten.

Ortszeit Spanien/Balearen: MEZ. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 1 (Sommerzeit).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 0 Std.
Kanarische Inseln: MEZ -1. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ (Sommerzeit).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils -1 Std.

Netzspannung 220 V, 50 Hz (110/125 V häufig noch in älteren Gebäuden kleiner Ortschaften).

Post- und Fernmeldewesen

Telefon Selbstwählferndienst. Die öffentlichen Telefone funktionieren mit Münzen und Wertkarten der Telefónica, die man in den Tabakläden kaufen kann.

Landesvorwahl 34. Ortsnetzkennzahlen der größten Städte: Madrid 91, Alicante 96, Balearen 971, Barcelona 93, Benidorm 96, Bilbao 94, Granada 958, Las Palmas 928, Málaga und Torremolinos 95, Santander 942, Sevilla 95, Teneriffa 922 und Valencia 96.

Mobiltelefon Dualband-Netz GSM 900/1800. Netzbetreiber sind Amena ( www.amena.com), Telefonica ( www.movistar.tsm.es), Vodafone ( www.vodafone.es) und Retevision ( www.retevision.es).

Faxgeräte Stehen in den meisten Postämtern verfügbar. Auch 4- und 5-Sterne-Hotel, die überwiegend von Geschäftsleuten und Konferenzteilnehmern besucht werden, bieten Faxdienste an.

Internet/E-Mail Internetcafés und Einrichtungen, die einen Internetzugang anbieten (locutorios) gibt es in den meisten städtischen Gebieten. Internetanbieter sind u.a. Futurnet ( www.futurnet.es), Terra ( www.terra.es), Ibernet Telematica ( www.ibernet.com), Ozú ( www.ozu.es), Ya ( www.ya.com) und Wanadoo ( www.wanadoo.es).

Telegramme Können in allen Hauptpostämtern und zahlreichen Hotels aufgegeben werden. Die Postämter am Plaza de la Cibeles in Madrid, am Plaza Antonio Lopez in Barcelona und in der Calle Alameda Urquillo 15 in Bilbao sind 24 Stunden geöffnet.

Post Die Briefzustellung ist relativ gut. Luftpostsendungen im innereuropäischen Postverkehr sind etwa 5 Tage unterwegs. Postlagernde Sendungen können an alle Hauptpostämter geschickt werden.

Deutsche Welle Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. www.dw-world.de) anzufordern.