
Das spanische Mittelmeer ist zum Surfen weniger geeignet. Da muss man schon zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, da die Zeitfenster für surfbaren Swell sehr kurz sind.
Auch die Costa de la Luz an der Atlantikseite Andalusiens wird weniger von Wellenreitern frequentiert, da auch hier nur an wenigen Tagen surfbare Wellen anzutreffen sind. Die Wellenhöhe ist hier sehr niedrig. Allerdings ist der Landstrich bei Windsurfern sehr beliebt. Die Hochburg der Surfer ist Tarifa.. Wer mehr Windsurfen will, aber auch bei guten Bedingungen mal Wellenreiten gehen möchte, ist hier bestens aufgehoben.
Die Nordküste und Nordwestküste Spaniens dagegen ist ein Eldorado für Wellenreiter. Zwar sind Herbst, Winter und Frühjahr, also die Monate mit großem Swell, in dieser Region besser temperiert als an Deutschlands Nordseeküste, aber es ist nicht so angenehm wie in Andalusien. Aber dafür laufen an der Küste von San Sebastian im Baskenland bis Ponteveddra in Galicien hervorragende Wellen.