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07.02.2012 :: letzte Änderung am 4.03.2007 :: Druckversion
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Surfen auf Madeira (Portugal)

Madeira liegt etwas nördlicher als die kanarischen Inseln und wird auch als Insel des ewigen Frühlings bezeichnet. Das Klima ist ganzjährig mild, die Temperaturen sehr ausgeglichen. Die Landschaft ist sehr gebirgig mit vielen Wäldern und Steilküsten. Sandstrände gibt es auf der Insel nicht.

Viele Europäer machen Urlaub auf der Insel, allerdings ist die Klientel etwas älter. Golfspielen und Wandern sowie Besichtigungstourismus sind hier angesagt. Die Hauptstadt ist Funchal im Südosten. Die Insel ist etwa 70 km lang und ca. 40 km breit.

Nur auf der Nachbarinsel Porto Santo, die per Fähre bzw. Flugzeug von Madeira aus erreichbar ist, gibt es einen kilometerlangen, goldgelben Sandstrand.

Mittlerweile hat sich Madeira zum Geheimtipp unter den Surfern entwickelt. Es gibt einige Surfshops. Von Surfschulen ist uns nichts bekannt. Für Anfänger ist Madeira grundsätzlich ungeeignet.

Den meisten Swell erhält die Nord- und die Nordwestküste, wobei vor allem bei großem Swell auch der Süden sehr interessant ist, da dann der sehr beständig wehende Nordostpassat ablandig kommt.

Beste Regionen zum Surfen sind Jardim do Mar und Santana. Neulinge sollten grundsätzlich schauen, wo viele Surfer im Wasser sind. Viele Spots sind nur durch lange Fußmärsche erreichbar. Am südlich ausgrichteten Strand von Porto Santo geht nicht immer etwas, aber bei großem Westswell ist man hier hervorragend bedient.