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06.02.2012 :: letzte Änderung am 4.03.2007 :: Druckversion
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Surfspots Italien

Das Mittelmeer ist grundsätzlich keine Destination für Surfer, die in Ihrem Urlaub viel surfen wollen. Die Zeiträume für Swell, der für eine surfbare Welle sorgt, sind kurz. Die Wellen werden auch meist von viel Wind begleitet. Trotzdem sind an einigen Tagen im Jahr sehr gute Bedingungen anzutreffen. Die beste Wellenzeit ist natürlich außerhalb der Sommermonate. In den Wintermonaten bleibt die Wassertemperatur auch noch über 15 Grad und mehr in den südlichen Gefilden Italiens. Longboards sind i.d.R. die besseren Boards.

Die Infrastruktur ist für Surfer ebenfalls sehr karg. Einen Surfbrettverleih wird man nicht finden, genauso Surfshops oder gar Surfschulen. Nur in wenigen Orten kennen Insider diese Geschäfte.

Sardinien
Die Insel ist mittlerweile ein Geheimtipp unter Wellenreitern. Viele Windsurfer, die hier sehr gute Bedingungen finden, berichteten, dass man neben seinem Windsurfmaterial auch seinen Wellenreiter mitnehmen sollte. Selbst in Sommermonaten sind hier surfbare Wellen zu finden. Die Winter liefern fast konstant surfbaren Swell. Die Surfspots liegen fast ausschließlich an der Westküste, bzw. an der Nord- und Südwestküste.

Von Deutschland fliegen mittlerweile einige Billigflieger, wie z.B. Hapag Lloyd Express, zu sehr günstigen Konditionen auf die Insel. Folgende Spots sind sehr beliebt (von Nord nach Süd):

Isola Rossa (Reefbreak)
Badesi (Beachbreak)
Valledoria (Reefbreak)
Lu Bagnu (Reefbreak)
Porto Ferro (Beachbreak)
Alghero (Beachbreak)
Buggeru (Beachbreak)
Cia (Beachbreak)
Cagliari (Beachbreak)


Sizilien
Die Insel kann je nach Swellrichtung an allen Küstenabschnitten Wellen haben. Beliebte Orte sind an der Nordküste Cefalu, Pozzalo oder Palermo, an der Ostküste Taormina und Syrakus und an der Westküste Mazzara.


Kalabrien
Sowohl die Nord- als auch die Südseite bekommen für Italien relativ konstanten Swell.


Adria
Deutlich seltener sind surfbare Wellen in der Adria als im übrigen Italien. Trotzdem hat sich in folgenden Orten mittlerweile eine einheimische Surfergemeinde gebildet. Die Spots sind ausschließlich Beachbreaks.

Caorle
Lido di Jesolo
Ravenna
Cattolica
Pesare
Ancona


Riviera und toskanische Küste
Auch die Riviera und vor allem die toskanische Küste weisen viele Tage mit surfbaren Wellen auf. Folgende Spots sind sehr beliebt (von West nach Ost):

Savona
Varraze
Levanto
Lerici
Forte dei Marmi
Viareggio
Livorno


Rom
Die Küste von Rom mit dem größten Seebad Ostia bietet ebenfalls zu einigen Zeiten Bedingungen zum Wellenreiten. Es gibt einige Beachbreaks, wie z.B. Ostia oder Focene. Beliebter sind allerdings die zahlreichen Reefbreaks.