
Das Baskenland ist aufgeteilt in einen französischen und einen spanischen Teil. Beide Bereiche sind hervorragend zum Wellenreiten geeignet und bieten viele Weltklassespots. Das Baskenland beginnt etwas nördlich von Bayonne.
Im Gegensatz zur Côte D´Argent (Landes und Gironde) bietet die Côte Basque deutlich mehr Abwechslung bei den Spots, da die Küste viel abwechslungsreicher ist: Steilküste, Strände, Buchten, Riffe, etc. Man wird mit etwas Kenntnis der Region jeden Tag eine perfekte Welle finden.
Auch hier sind natürlich überall Surfshops, Surfschulen und Surfcamps zu finden.
Tarnos Plage
Nichts Spektakuläres an diesem Kleinstädtchen. Auch der Strand ist kein Highlight. Meist etwas schlechte Wasserqualität.
Anglet
Direkt nördlich an Biarritz schließt dieser Ort an.
Sehr gut geschützt gegen die Winde aus Nord und West ist La Barre. Der Spot liegt südlich der Adourmündung, im Norden von Anglet und südlich von Bayonne. Eine riesige Betonbarriere dient als Windschutz. Bei großem Swell hat man hier wunderschöne Tage, auch wenn das Wasser nicht ganz so sauber ist. Südlich von "La Barre" schließen sich die kilometerlangen Sandstrände von Anglet an. Hier ist besonders "Les Cavaliers" mit seinen Tubes zu erwähnen. Außerdem ist hier der Swell immer etwas höher als an anderen Abschnitten der Küste.
Südlich von Anglet liegen die Strände von Les Sables D´or und VVF. Die Bedingungen sind analog zu Les Cavaliers. Hier kann es aber sehr voll werden.
Biarritz
Biarritz gilt aus Ursprung des Surfens in Europa. Biarritz ist ein traditionelles, mondänes Seebad, dass vor allem im Sommer von Surfern aus aller Herren Länder belagert wird. Rund um Biarritz sind die Campingplätze im Juli und August proppenvoll. Wer einmal in Südwestfrankreich ist, sollte aber auf jeden Fall Biarritz für einen Tagesaufenthalt in Erwägung ziehen.
Direkt in Biarritz ist vor allem der Grand Plage bekannt. Der Strand bekommt nicht immer den größten Swell, ist meist crowded und Parken ist sehr teuer. Dafür ist der Strand beleuchtet und man kann auch spät abends noch surfen, zumindest bis einen die örtliche Polizei aus dem Wasser bittet. Der Strand ist gegen Winde aus Süd sehr gut geschützt.
Ein paar 100m weiter südlich vom Grand Plage findet Ihr mit Côte des Basques, den Longboard-Spot überhaupt. Der Spot ist sehr gut gegen Nordwind ausgerichtet. Hier finden diverse Surffestivals statt.
Im Süden von Biarritz liegen die Strände von Illbaritz, die von Klippen unterbrochen werden. Hier liegen allerdings auch viele Felsen im Wasser, auf die man achten sollte.
Bidart
Kein Highligt. Ein Strand mit vielen Felsen und nicht gerade optimaler Wasserquailität. Wind kommt abland aus Südost. Etwas weiter südlich vom Hafen findet man Avalanche, wo es ebenfalls richtig reinknallt. Hier kommt der Wind ablandig aus Südost.
Guethary
Der Bigwavespot. Hier wurden schon richtig dicke Dinger abgefahren. Im Winter steht der Jetski hier nicht in der Garage. Man hat vom Hafen ein ganz schönes Stück ins Lineup zu Paddeln. Beste Windrichtung ist Nordost.
Hendaye Plage
Kleiner Anfänger-Beachbreak, der aber auch großen Swell hält. Ablandig weht es aus Süd.
Sainte Barbe
Diese Welle bricht am besten bei Südostwind direkt am nordöstlichen Rand der Bucht von St. Jean de Luz.