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07.02.2012 :: letzte Änderung am 4.03.2007 :: Druckversion
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Surfspots Bretagne (Frankreich)

Die Bretagne ist die westlichste Region Frankreichs und ebenfalls ein beliebtes Surfrevier. Die Locals sind entspannt drauf und man kann viele Wellen erhaschen. Longboards sind übrigens in der Bretagne sehr beliebt.

Die Küste der Bretagne ist sehr abwechslungsreich. Steilküste, Felsen, Buchten mit weiten oder schmalen Sandstränden und vorgelagerte Inseln prägen die Küstenlinie.

Die Gezeitenunterschiede sind in der Bretagne sehr stark ausgeprägt. Zwischen Ebbe und Flut liegen oft mehr als 10 Meter. Es gibt daher auch Gezeitenkraftwerke.
Die nördliche Bretagne ist im Vergleich zur südlichen Bretagne das schlechtere Surfrevier da diese Region weniger Swell aus der nordwestlichen Region empfängt, da Großbritannien der Küste vorgelagert ist.

Für den nördlichen Bereich der Bretagne sind natürlich Winde aus südlichen Richtungen optimal, damit es Offshore bläst. Je nach Ausrichtung der Strände ist Süd, Südwest oder Südost optimal. Allerdings sind diese eher selten, da die Hauptwindrichtung West bzw. Nordwest ist. Winde aus dieser Richtung sind allerdings in der südliche Bretagne dagegen gern gesehen.


La Plage Du Sillon
Der Beachbreak liegt nordöstlich von der Touristenhochburg St. Malo und funzt am Besten bei Wind aus SW.

La Garde-Guerin
Felsen mit sandiger Auflage bilden die Grundlage für hohle Linke und Rechte. Der Spot liegt bei Dinard zwischen St. Lunaire und dem Longchamps-Strand. Optimale Windrichtung: Südost

Tregastel
Der Ort Tregastel hat einen kleinen Strand. Es lohnt sich mal reinzuschauen, ist aber nichts, was man gesurtft haben muss. Optimale Windrichtung: Südost

Beg Leguer
Südlich von Tregastel findet man diesen Beachbreak, der am besten bei Ostwind läuft. Die Sandbänke bilden sich direkt an der Flussmündung und sind konstant gut.

Blancs Sablon
Nur was für Anfänger, da viel Close out. Ihr kommt von Brest und fahrt Richtung Conquet. Von dort aus wieder Richtung 2km an der Küste Richtung Norden. Die beste Windrichtung ist Südost.

Le petit Minou (inklusive Deolen, Talbosse und Trez-Hir)
Beachbreak, der sehr oft überfüllt ist, aufgrund der Nähe zu Brest. Hier geht i.d.R. nur etwas bei Niedrigwasser. Der Spot ist Richtung Süden ausgerichtet und liegt sehr windgeschützt.

Pointe de Toulinguet
Der Spot liegt im Westen der Halbinsel Crozon. Er bekommt leider nicht ganz so viel Swell ab. Am besten funktioniert der Beachbreak bei Ostwind.

Pointe de Dinan
Hervorragende Rechte über ein Riff, das Richtung SW ausgerichtet ist. Man kann hier bei optimalen Bedingungen richtig lange Ritte haben. In der Nähe liegen noch 2 Beachbreaks Goulien und Kerloch. Kann man sich auf jeden Fall mal anschauen.

La Palue
La Palue liegt ebenfalls auf der Halbinsel Crozon. Diesen Spot erreicht man über Morgat. Morgat muss man Bergauf verlassen. Man findet dort ab und an auch einen Wegweiser nach La Palue.
La Palue ist ein in eine Bucht eingelagerter Beachbreak. Die Bucht ist ca. 1km breit.
An der Felsnase lagert sich Sand ab. Hier laufen in der Regel die besten Wellen. Der Spot verkraftet auch mal größere Wellen. Allerdings ist es oft crowded
In den Dünen kann man relativ gut nächtigen, allerdings ist Zelt aufstellen untersagt.

Douarnenez
Hier gibt es einen schönen Strand für Anfänger sowie einige weitere Strände und Riffe. Der Bereich Le Riz ist gut gegen Südwestwinde gut geschützt.

Baie de Trespasses
Eine Bucht mit einem Beachbreak, der mit Südwestwinden gut bedient ist.

Saint Tugen
Der Spot liegt ca. 3km südwestlich von Audierne. Wenn es hier größer wird, dann sind Barrels angesagt. Saint Tugen funzt aber meist nur bei Niedrigwasser.

Pointe de Lervily
Sehr gute nach Süden ausgerichtete Rechte (Pontbreak) über ein Riff.

Tremanza
Es gibt südlich von Portsall eine Steilküste (Trémazan). Hier ist Surfen allerdings nicht wirklich möglich. Etwas weiter südlich gibt es aber einen Strand, bei dem bei Ebbe doch etwas geht.

Point de la torch
Dieser Spot ist sehr windgeschützt und daher auch sehr beliebt und crowded. Ein echter Geheimtipp, wenn es an anderen Spots zerblasen ist. In der Nähe gibt es noch einige weitere Strände.

Porzcarn
Hier gibt es eine Rechte über ein Riff. Optimale Windrichtung:ost

Les Etocs
Bigwavespot par excellance. Das Riff hält einiges aus. Am besten allerdings surft man bei Offshorebedingungen, also Wind aus Ost.

Guidel
Der Ort Guidel liegt 3km nördlich von La Fort Bloque in der Nähe von Lorient. Hier find man Strand, Riff und einige gute Sandbänke dicht beieinander. Le Plage Du Loch ist sehr beliebt. Optimale Windrichtung: Nordost. Bei Kaolin kann es sehr Tuby werden, bei dieser Rechten, die über Felsen bricht. Läuft bestens bei NO-Wind.

St. Barbe
Ein Beachbreak, den man über Quiberon erreicht. Läuft auch bei High Tide.

Etel und Lamour Plage
Beachbreaks, ähnlich wie St. Barbe aber nicht ganz so gut, da meist close out. Bei starkem Offshore (Wind aus Nord) sieht man hier aber auch kleine Tubes.

Port Blanc, Port Ru und Port Bara
Diese 3 Spots liegen bei Quiberon dicht beisammen an der Steilküste und sind bei jeder Tide surfbar. Port Blanc ist ein Beachbreak. Am besten funzen die Spots bei Ostwinden.