
Bali ist eine der kleine Sundainseln Indonesiens, genau genommen die westlichste. Die Wellen Balis sind absolute Weltklasse und locken Topsurfer aus aller Welt, allen voran Australier, an. Daher sind die bekannten Spots, vor allem im Bereich Kuta und Legian, rappelvoll. Und das Niveau im Line Up ist eins der höchsten, was ich bisher gesehen habe.
Sehr gut übernachten kann man in Kuta und Legian. Aber auch an anderen Spots gibt es einfache und günstige Unterkünfte. Man sollte auch in der Nähe der Surfspots wohnen, denn auch wenn die Entfernung nicht groß ist, man braucht auf Bali sehr lange, um von A nach B zu kommen. Beispiele: man braucht von Legian nach Tanah Lot bzw. nach Dreamland gut eine Stunde.
Den konstantesten und größten Swell bekommt Balis Südwestküste. Die Südostküste bekommt in der Regel weniger konstanten Swell. Die beste Zeit für diesen Bereich ist von November bis April. An der Nordküste wird man keine surfbaren Wellen finden.
Bali liegt in Äquatornähe und somit in der tropischen Zone. Dadurch hat man ganzjährig sehr angenehme Wasser- und Außentemperaturen. Auf Bali herrscht von Mitte Mai is Mitte Oktober Trockenzeit. In diesem Zeitraum ist der Swell auch am höchsten und konstantesten. Fast jeden Tagen ab Mittag zerblasen Winde die perfekten Wellen.
Kuta, Legian und Seminyak
Etwa 2 km nördlich des Flughafens beginnt eine etwa 10 km lange Strandzone, die nicht mehr durch vorgelagerte Korallenriffe geschätzt ist. Es gibt hier verschiedene Beachbreaks, die sich permanent verändern. Die Sandbänke können Wellen bis knapp 2m sauber verabeiten. Ab dann wird es Close Out. Kuta, Legian und Seminyak sind große Touristenorte. Hier findet man einfache Pensionen, Mittelklasse-Hotels und 5*-Anlagen. Wer Touristentrubel mag, ist hier am besten aufgehoben. Abwechslung neben dem Surfen ist auf jeden Fall garantiert. Aber: die Line Up´s sind voll mit Surfern. Es gibt auch entsprechend viele Surfschulen. Alle 100m gibt es Stationen um sich Boards zu leihen.
Kuta Reef:
Links und Rechts der Landebahn des Flughafens, die sich ins Meer hineinzieht, gibt es etwa 1 km vom Strand entfernt Korallenriffe, die sehr gute Bedingungen liefern. Wer keine Lust auf paddeln hat, kann sich für wenig Geld mit einem Boot raus fahren lassen.
Canggu
Ebenfalls ein Beachbreak. Die Bedingungen sind ähnlich wie Legian oder Kuta. Es ist nur nicht ganz so voll. Entfernung bis Kuta sind etwa 12 km. Etwas weiter nördlich liegt der Beachbreak von Perenan.
Tanah Lot
Keine sehr gute Welle. Bricht über ein Lavariff. Der Spot liegt in einer Bucht etwa 500m nördlich des Tempels.
Medewi
Pointbreak, etwa 3 Autostunden nördlich von Legian. Der Pointbreak hat flache Steine und Sand im Untergrund und ist auch für Anfänger geeignet. Der Swell sollte aber schon etwas größer sein.
Balangan
Kein bekannter und für Bali nur durchschnittlicher Break über Korallenriff. Dafür wird es nicht wirklich voll. Der Spot liegt etwa 2km entfernt von Dreamland.
Dreamland
Dreamland liegt im Nordwesten der Bukit-Halbinsel und ist eine Bucht mit einem langezogenen Sandstrand. Weniger der Spot ist überragend, sondern die Atmosphäre. Es gibt einige Restaurants und einfache Unterkünfte. Rechts bricht die Welle über ein Korallenriff. Der mittlere und auch am stärksten frequentierte Bereich hat Sand mit einigen Felsen im Untergrund und links in der Bucht bricht die Welle wieder über Korallenriff. Dreamland braucht mindestens 1m bis 1,5 m, damit etwas bricht. Bei dieser Größe ist Dreamland dann auch nur bei Niedrigwasser surfbar.
Bingin
Bricht über ein sehr flaches und scharfes Riff und schmeißt bei größerem Swell perfekte Tubes. Der Spot liegt etwas südlich von Dreamland.
Uluwatu
Am Fuße des Tempels Uluwatu auf der Bukit-Halbinsel gibt es ein Korallenriff mit verschiedenen Sektionen. Der Spot ist absolute Weltklasse und entsprechend ist dort auch das Niveau. Anfänger und Aufsteiger haben dort (außer zuschauen) nichts verloren.
Padang Padang
Der Spot liegt bei Uluwatu und hat die gleiche Klasse. Es muss aber schon größer sein. Aber dann schmeißt das messerscharfe und flache Korallenriff perfekte Tubes. Nur für erfahrene Surfer.
Nyang Nyang
Östlich von Uluwatu liegt dieses Korallenriff, das sehr gute Wellen produziert. Der Einstieg liegt beim Nyang Nyang Hotel.
G-Land (West-Java)
Von Bali aus bietet sich ein Ausflug nach Westjava zu einer der berühmtesten Wellen der Welt. Grajagan, genannt G-Land. Es gibt am Spot auch ein paar Surfcamps.
Nusa Lembogan
Die kleine Nachbarinsel ist von Sanur aus einfach mit der Fähre zu erreichen. Die Insel hat einige gute Spots, am bekanntesten sind Playgrounds und Shipwrecks. Die Wellen brechen natürlich auch über Korallenriff. Playgrounds ist aber auch für Anfänger und Aufsteiger geeignet.
Sri Lanka
Vor dem Club Med in Nusa Dua erstreckt sich dieses Riff, genannt Sri Lanka. Man mus ein paar Minuten rauspaddeln, hat dann aber eine nette Welle, die auch anfängertauglich ist.
Sanur Reef
Sanur ist neben Kuta ein weiterer Touristenmagnet. Das Riff liegt etwa 800m vor der Strandzone und sollte nur von erfahrenen Surfern aufgesucht werden. Gute Bedingungen findet man vor dem Hyatt Hotel
Padang Galak
Unspektakulärer Beachbreak mit schwarzem Sand nördlich von Sanur.
Buitan
Durchschnittliche Welle über ein Riff. Der Spot liegt zwischen Padangbai und Candidasa. Direkt am Spot liegt das Royal Bali Hotel.









Hallo,
kommen gerade aus Bali zurück und muss Euch sagen, Ihr habt nicht zuviel versprochen.
Mein Mann hatte jeden Tag super Swell am Legian Strand und war stundenlang im Wasser. Ich für meinen Teil vergnüge mich ja mit bodyboarding, hatte aber auch meinen Spaß.
Auf jeden Fall wieder eine Reise wert.
Viele Grüße,
Paris Hilton