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06.01.2009 :: letzte Änderung am 29.07.2007 :: Druckversion
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Statistische Daten Kaliforniens

Fläche: 403.971 km².

Bevölkerungszahl: ca. 37 Mio. (2007). 

Hauptstadt: Sacramento (470.900 Einwohner 2007).

Ortszeit:  MEZ – 9 im Winter und im Sommer (Letzter Sonntag im April bis letzter Sonntag im Oktober) MEZ -8.

Lage: Westküste Nordamerikas, Der Staat erstreckt sich auf einer Länge von über 1200 Kilometern zwischen 32° 30' N und 42° N, sowie auf einer Breite von 400 Kilometern zwischen 114° 8' W und 124° 24' W.

Höchster Punkt 4418m Mount Whitney

Tiefster Punkt -86m DeathVally

Politische Zugehörigkeit: Bundesstaat der United States of America

Währung: 1 US$ = 100 Cent

Nationalfeiertag: 4. Juli (Independence Day)

Geographie und Naturraum Kaliforniens

Kalifornien ist wegen seines sonnigen Klimas und seiner Landschaftsvielfalt besonders geschätzt: herrliche Strände, Berge, zerklüftete Küsten, Wüsten, Wälder und Obsthaine wechseln einander ab.

Kalifornien lässt sich geographisch in folgende Landschaften einteilen:
1) Südküste (von Los Angeles bis zur mexikanischen Grenze)
2) Zentralküste (Los Angeles bis San Francisco)
3) Nordküste (Küste ab San Francisco)
4) Gebirgsregionen im Inland:
Küstengebirge und Sierra Nevada, die sich von Nordwest nach Südost erstecken und auf bis zu 4.418m ansteigen.
5) Wüsten und Becken (z.B. das kalifornische Längstal zwischen Küstengebirge und Sierra Nevada) im Inland

Das Klima Kaliforniens ähnelt vor allem in Süd- und Zentralkalifornien sehr dem mediterranen Klima: die Sommer sind heiß und trocken, die Winter sind mild und feucht. Allerdings wirkt die sehr kalte Meeresströmung des Pazifik wie eine Klimaanlage und kühlt vor allem die Küstenorte im Vergleich zum Inland sehr ab. Nebel ist an der gesamten Küste keine Seltenheit. In den Gebirgen, vor allem in der Sierra Nevada ist auch noch im Mai mit Schnee zu rechnen. Die Wüsten sind das ganze Jahr über meist sonnig und warm bis heiß. Nur Nachts kühlt sich die Temperatur merklich ab.

Kalifornien ist bekannt für seinen Obst- und Gemüseanbau. Weite Flächen werden von Weinanbau, Orangen- und Zitronenplantagen, Avocados und Erdbeeren eingenommen.

Die Tier- und Pflanzenwelt Kaliforniens ist so facettenreich wie die Landschaftsformen. Es gibt Berglöwen, Klapperschlangen, Kakteen und Palmen, also eine typisch subtropische Flora und Fauna. Auch wenn Grizzlybär und Kalifornischer Kondor aus der freien Natur verschwunden sind, bietet Kalifornien noch immer vielen bedrohten Tieren Lebensraum. Entlang der Küste gibt es Wale, Seelöwen, Seehunde sowie Seeotter. In den Bergen sind Wiesel, Luchs und Fuchs zu Haus in höheren Lagen Bergziegen und Schwarzbären.
Die wichtigsten Pflanzen Kaliforniens sind die Redwoods (mit mehr als 100 m die höchsten Bäume der Welt), die Mammutbäume mit bis zu 30 m Umfang und Joshua Trees.

Anreise, Einreise und Verkehr

Seit dem 30. September 2004 gelten neue Bestimmungen für die Einreise in die USA. Von jedem Reisenden, d.h. auch von den nicht-visapflichtigen Besuchern, werden am Einreiseflughafen/Seehafen die Fingerabdrücke digital eingescannt und ein digitales Porträtphoto erstellt.
Seit dem 5. März 2003 sind die europäischen Fluggesellschaften gesetzlich verpflichtet, den Zollbehörden der USA Flug- und Reservierungsangaben von Passagieren zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich zu diesen Reservierungsdaten wird  seit Oktober 2005 die Adresse (Straßenname und Hausnummer, Stadt, Bundesstaat, Postleitzahl) verlangt, an der sich der Passagier während seiner Reise in die USA aufhalten wird. Reisenden, die keine Adressenangaben machen, kann ab dem 05. Oktober 2005 die Einreise verweigert werden.

Für die Einreise benötigen deutsche Staatsangehörige einen Reisepass, der mindestens für die Dauer des geplanten Aufenthaltes gültig sein muss. Seit dem 26. Oktober 2004 ist die visafreie Einreise in die USA nur noch mit dem maschinenlesbaren (bordeauxroten) Reisepass möglich.
Alle Reisenden, auch Kinder jeglichen Alters (Babys!), benötigen einen eigenen maschinenlesbaren Pass mit Foto.Der maschinenlesbare deutsche Kinderpass berechtigt nur dann zur visumsfreien Einreise in die Vereinigten Staaten, wenn er vor dem 26. Oktober 2006 ausgestellt oder vor dem 26. Oktober 2006 verlängert wurde. Achtung: Kinderreisepässe, die ohne Foto ausgestellt wurden, berechtigen nicht zur visumfreien Einreise. Alternativ besteht für Kinder die Möglichkeit, mit einem regulären maschinenlesbaren Reisepass (e-Reisepass) visumsfrei in die Vereinigten Staaten einzureisen. Bitte beachten Sie, dass Kinderausweise grundsätzlich nicht zur visafreien Einreise in die Vereinigten Staaten berechtigen.
Der vorläufige grüne maschinenlesbare deutsche Reisepass wird nicht mehr anerkannt.
Deutsche, die mit einem vorläufigen deutschen Reisepass in die USA reisen möchten, benötigen ein Visum. Dies gilt unabhängig vom Ausstellungsdatum des Passes. Das Visum ist bei der zuständigen US-Botschaft bzw. dem amerikanischen Generalkonsulat zu beantragen.
Reisepässe, die nach dem 25. Oktober 2005 ausgestellt wurden, müssen über ein digitales Lichtbild verfügen. Die maschinenlesbaren deutschen Reisepässe erfüllen dieses Kriterium bereits und berechtigen weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit zur visafreien Einreise in die USA im Rahmen des US-Visa Waiver Programms.
Reisepässe, die nach dem 25. Oktober 2006 ausgestellt werden, müssen zusätzlich über biometrische Daten in Chipform verfügen (sog. E-passport).

Deutsche Staatsangehörige nehmen am Permanent Visa Waiver Programm der USA teil und können als Tourist oder Geschäftsleute im Regelfall bis zu einer Dauer von neunzig Tagen ohne Visum in die USA einreisen, wenn sie mit einer regulären Fluglinie oder Schifffahrtsgesellschaft einreisen undein Rückflugticket, gültig für den Zeitraum von max. 90 Tagen ab der ersten Einreise in die USA, vorweisen können. Transit: Alle Reisenden, die für das Visa Waiver Programm der USA qualifiziert sind, können auch Transits unter dem Programm vornehmen.

Die tatsächlich erlaubte Aufenthaltsdauer wird individuell festgelegt und soll dem Reisezweck entsprechen. Eine spätere Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung – etwa, wenn sich Ihre Abreise durch unvorhergesehene Umstände verzögert – ist nicht möglich (anders, wenn Sie mit einem Visum eingereist sind: In diesem Fall kann jedes Büro der Einreisebehörde BCIS eine Verlängerung des Aufenthalts genehmigen). Der Tag, an dem Sie spätestens die USA wieder verlassen müssen, wird bei der Einreise in den Pass eingestempelt ("admitted until xx-xx-xx". Beachten Sie bitte das amerikanische Datumsformat - der Monat wird zuerst genannt, dann der Tag: '3-10' ist der 10. März, nicht der 3. Oktober!).

Deutsche Staatsangehörige, die in Irak, Iran, Kuba, Libyen, Nordkorea, Sudan, Syrien, aber auch in anderen Ländern wie Afghanistan oder Pakistan wohnen oder dort geboren sind, müssen mit einer längeren Bearbeitungszeit für U.S. Visa und bei der Einreise in die USA mit verstärkten Kontrollen rechnen.

Während Ihres USA-Aufenthalts sind Sie verpflichtet, stets Ihren Pass bei sich zu führen.

Die Anreise erfolgt von Deutschland bzw. Europa über die internationalen Flughäfen von San Francisco, Los Angeles und San Diego. Das im Bundesstaat Nevada gelegene Las Vegas bietet mit seinem internationalen Flughafen ebenfalls ein Tor nach Kalifornien, da die Grenze nur wenige Meilen entfernt ist. Die Flugzeit von Frankfurt nach Los Angeles beträgt etwa 11 Stunden. Alle Flughäfen weisen eine hervorragende Infrastruktur, vor allem für die Weiterreise auf: Mietwagenanbieter, Hotels, sehr gute ÖPNV-Anbindung, Taxis, etc.
Die wichtigsten Flughäfen für den Inlandsverkehr bzw. für den kontinentalen Luftverkehr sind Los Angeles – Burbank, Los Angeles – Ontario, Sacramento oder San Jose.

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Wer über Mexiko einreist, wird in der Regel den Grenzübergang in Tijuana wählen. Bei der Stadt gibt es einen nationalen Flughafen. Vom Flughafen zum Hauptgrenzübergang kommt man sehr gut mit dem Taxi (das allerdings sehr teuer ist).

Die Bahn spielt wie auch in den anderen Bundesstaaten gegenüber dem Autoverkehr eine sehr untergeordnete Rolle. AMTRAK ist die wichtigste Bahngesellschaft mit größeren Umsteigebahnhöfen in Los Angeles, San Francisco und Oakland. Meist sind die reinen Fahrtzeiten auch deutlich länger als mit dem PKW.

Der PKW ist das Hauptverkehrsmittel in Kalifornien. Benzin ist im Vergleich zu Deutschland sehr billig. Der Liter kostet etwa (0,65 €, Stand 2007). Mietwagen sind ebenfalls sehr günstig erhältlich. Sehr beliebt bei Touristen sind die großen Wohnmobile. Ein internationaler Führerschein wird empfohlen, ist aber nicht Pflicht. Er hilft nur schneller Probleme mit der Verkehrspolizei zu beheben. Für Wohnmobile gibt es kostengünstige staatliche Stellpätze, während die privaten Anbieter deutlich mehr nehmen, dafür aber auch allen Komfort bieten.

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Durchschnittliche Pkw-Fahrzeiten (nur Fahrtzeit ohne Unterbrechungen)
Los Angeles – San Diego: 2 Std
Los Angeles – Las Vegas: 6 Std
Los Angeles – San Francisco: 9 Std
Los Angeles – Phoenix: 9 Std
Los Angeles – Dallas: 28 Std
Los Angeles – Miami: 59 Std
Los Angeles – New York: 68 Std.
San Francisco – Portland: 13 Std
San Francisco – Seattle: 16 Std

Dichter im Netz als die Bahn ist der Busverkehr. Hauptanbieter ist hier Greyhound, der alle wichtigen Städte und auch die kleinen Orte anbindet.

Durchschnittliche Busfahrzeiten sind beispielsweise:
Los Angeles – San Diego: 2 Std. 30
Los Angeles – Las Vegas: 6 Std. 30
Los Angeles – San Francisco: 9 Std. 30
Los Angeles – Phoenix: 9 Std. 30
San Francisco – Yosemite: 8 Std.
San Francisco – Portland: 16 Std.

Innerorts gibt es ein gut ausgebautes ÖPNV-Netz mit einigen Busstrecken und in den größeren Städten verkehren U-Bahnen. Taxis gibt es auch in den Kleinstädten. In einigen Städten, wie z.B. in San Francisco oder San Diego gibt es Straßenbahnen.

Die vorgelagerten Inseln, wie z.B. Catalina Island, sind sehr gut per Schiff zu erreichen. Die wichtigsten Häfen sind San Francisco, Santa Barbara, Long Beach oder San Diego. Diese Häfen nehmen auch Kreuzfahrtschiffe auf.

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Wirtschaft, Geschichte, Bevölkerung und Sozialprofil

Kalifornien ist mit knapp 37 Mio. der bevölkerungsreichste und flächenmäßig der drittgrößte Bundesstaat der USA. Die Bevölkerung ist wie in allen Bundesstaaten sehr gemischt. Knapp 50% der Bevölkerung sind Weiße. Der Anteil der Einwohner mit afrikanischer Abstammung liegt aber im Vergleich zu anderen Staaten bei lediglich 10%. Dagegen ist die Bevölkerungsgruppe der Hispanics mit ca. 30% vertreten. Etwa 10% der Bevölkerung sind asiatischer Abstammung.

Die Besiedlung Kaliforniens durch Europäer begann ab dem 16. Jahrhundert. Sukzessive wurden die indianischen Ureinwohner in ihre heutigen Reservate zurückgedrängt. Die Herrschaft über Kalifornien lag wechselweise in spanischer und mexikanischer Hand. Am 9. September 1850 wurde Kalifornien schließlich als einunddreißigster Staat in die USA eingegliedert. Während des Bürgerkriegs war Kalifornien ein Verbündeter der Nordstaaten, die gegen die Sklaverei kämpften.

Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen beträgt knapp 32.000 US-Dollar Stand 2007). Im Vergleich zu anderen Industrienationen ist der Anteil der Landwirtschaft mit fast 15% am BIP sehr hoch.

Wichtige Veranstaltungen:
Januar: Rosenparade, Pasadena.
Januar: Martin Luther King-Parade, Los Angeles.
Februar: Chinesisches Neujahr in San Francisco oder Los Angeles
März: Oskarverleihung, Hollywood.
April/Mai: Internationales Filmfest, San Francisco.
Ende Mai: Jazzfest, Sacramento.
Juni: Film-Festival, Los Angeles.
September: Jazz-Fest, Monterey.
September: Blues-Festival, San Francisco.
September: LoveParade, San Francisco.
Ende Oktober: Halloween-Karneval, West Hollywood.
November: AFI Los Angeles Internationales Filmfest, Hollywood.

Die größten Städte:
Los Angeles: 4 Mio. Einwohner
San Diego: 1,2 Mio. Einwohner
San Jose: 900.000 Einwohner
San Francisco: 750.000 Einwohner

 

Unterkünfte in Kalifonien

Wie auch der Rest der USA ist natürlich auch Kalifornien ein Staat, der vom Auto geprägt ist. Auch die Urlaubsunterkünfte sind nach dem Auto ausgerichtet. Man findet faktisch überall Motels in allen Preisklassen. Bevorzugte Standorte sind aber die Ausfallstraßen  von Städten und Hauptverkehrsachsen, aber auch in typischen Urlaubsorten. Man findet nur wenige typische Urlaubshotels, wie man Sie aus Europa vom Mittelmeer oder den Kanaren kennt, die Poolanlagen, Balkone, Terrassen, All Inclusive und Animation bieten. Trotzdem hat fast jedes Motel einen Pool. Unterkünfte mit Meerblick sind ebenfalls Mangelware.
In den Städten gibt es wie in Europa auch die üblichen Business und Geschäftshotels der großen Ketten.
Hotels sollte man möglichst schon in Deutschland vorausbuchen, denn die Tagespreise vor Ort sind zu 95% immer höher. Vor Ort findet man an allen zentralen Punkten Gutscheinhefte, mit denen man Rabatte in einzelnen Hotels bekommt. Wer keine Ansprüche hat, notfalls bereit ist auch mehr zu zahlen (falls kein Zimmer frei) und die Zeit zum Suchen hat, sollte diese in Anspruch nehmen.

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Die schönsten Campingplätze Kaliforniens liegen in den State Parks. Die meisten Campingplätze sind auf die riesigen Wohnmobile ausgerichtet.

Praktische Tipps

Geldmitnahme:
Eine Kreditkarte ist nahezu unverzichtbar. In den USA werden fast alle Kreditkarten, auch Euro/Mastercard akzeptiert. Nicht so stark verbreitet wie in Deutschland ist die bargeldlose Zahlung mit der EC/Maestro-Karte an elektronischen Kassen. Inhaber einer EC/Maestro-Karte können jedoch mit ihrer persönlichen Geheimzahl an vielen Geldautomaten Bargeld erhalten (zu erkennen am Maestro-Logo, das sich auch auf jeder EC-Karte findet).
Ansonsten wird die Mitnahme von ausreichend Reiseschecks in US-Dollar empfohlen. Reiseschecks werden auch in vielen Hotels und Geschäften akzeptiert. Der Umtausch von deutschem Bargeld ist nicht bei allen Banken möglich, sondern zumeist – gegen Gebühr – auf Wechselstuben beschränkt, die sich nicht überall finden. Banküberweisungen von Deutschland in die USA können mehrere Tage in Anspruch nehmen und sind oft mit erheblichen Gebühren verbunden.

Alkohol
Alkohol ist in der Öffentlichkeit fast überall verboten. Schon das sichtbare Tragen alkoholischer Getränke ist normalerweise strafbar. Dies gilt auch für Nationalparks o.ä. Alkohol darf nicht an unter 21jährige abgegeben werden. Eventuell müssen Sie per Ausweis beweisen, dass Sie schon 21 Jahre alt sind.

Rauch
Rauchverbote werden in den USA häufiger verhängt als bei uns in Deutschland. Es wird empfohlen, die Rauchverbote unbedingt einzuhalten, da auch hier Ordnungsstrafen drohen können. Rauchen istauf jeden Fall in allen öffentlichen Gebäuden verboten sowie in Gebäuden mit hohem Publikumsverkehr, wie Restaurants oder Bars.

Nacktbaden:
Auch wenn die Gesetze in den einzelnen Bundesstaaten, die Nacktheit generell als "indecent exposure" unter Strafe stellen, rar geworden sind, sollte unbedingt beachtet werden, dass Nacktbaden und selbst das Umziehen am Strand als Erregung öffentlichen Ärgernisses aufgefasst werden und daher zu Unannehmlichkeiten führen kann. Nur an einigen wenigen Stränden ist Nacktbaden zulässig oder wird zumindest geduldet. Gleiches gilt für das Baden "oben ohne" - nicht nur von erwachsenen Frauen, sondern auch von kleinen Mädchen.

Enkaufen:
Shopping kann sehr günstig werden, vor allem, wenn der Dollarkurs sehr günstig steht. Es gibt überall riesige Malls mit Boutiquen. Fußgängerzonen und Innenstädte mit Geschäften sind eher selten, aber vorhanden, wie z.B. in Santa Monica oder Santa Barbara.
Am günstigsten shoppt man aber in den Factory Outlets, wie z.B. in Carlsbad, Pismo Beach, bei Palm Springs und bei Los Angeles.

Strom:
110 Volt/60 Hertz. Kleingeräte (Föhn, Rasierapparat) funktionieren auch mit dieser Spannung. Man benötigt jedoch Adapter für die Steckdosen.

Trinkgeld
In den Restaurantpreisen ist kein Bedienungsgeld enthalten. Kellner bekommen daher 15 Prozent Trinkgeld (tip) vom Endpreis. In Hotels rechnen die Gepäckträger (bell boys) mit mindestens 1 $ pro Gepäckstück.

Masse und Gewichte
1 inch = 2,54 cm
1 foot = 30,48 cm
1 yard = 91,44 cm
1 mile = 1,6 km
1 acre = 4 000 m²
1 pint = 0,47 l
1 gallon = 3,79 l
1 pound = 453,6 g
Fahrenheit minus 32 mal 5 dividiert durch 9 = Celsius.
DamenkonfektionUS-Größe 4 der deutschen 34, 6 = 36, 8 = 38, 10 = 40, 12 = 42, 14 = 44. Herrenkonfektion: US-Größe 36 = 46 deutsche Größe, 38 = 48, 40 = 50, 42 = 52, 44 = 54

Sport:
Fast überall an der Küste kann man Surfen (Wellenreiten) und Windsurfen. Das Surfen ist zum Sinnbild des kalifornischen Way of Life geworden. Die Flüsse und Seen des Inlands bieten Möglichkeiten zum Raften, Kanu fahren, Schwimmen, die Berge ziehen im Winter die Wintersportler an und im Sommer die Mountainbiker. Sport wird insgesamt in Kalifornien groß geschrieben und überall bieten sich Möglichkeiten.

Zoll:
Zollfrei sind die persönliche Ausrüstung, 200 Zigaretten, 1 l Spirituosen und Geschenke im Wert bis 400 $. Die Einfuhr von Lebensmitteln ist beschränkt (keine Wurst, frisches Obst oder frische pflanzliche Produkte). Zurück in die EU darf man zollfrei einführen: 1 l Spirituosen oder 2 l Wein, 200 Zigaretten, 50 g Parfüm und sonstige Waren im Wert von 175 Euro.

Die Nordküste und Shasta Cascade

Die kontrastreiche Küste Kaliforniens nördlich von San Francisco wird geprägt von zerklüfteten Felsküsten, breiten Flüssen, uralten Redwood-Wäldern und Weinbergen.

Napa Valley und Napa County:
Nordöstlich von San Francisco gelegen, ist das Napa County das bekannteste Weingebiet Nordamerikas mit über 200 Weinkellereien, von denen viele Führungen und Weinproben anbieten. Die Stadt Calistoga ist besonders bekannt für ihre Thermalquellen, die ganzjährig Kurgäste anziehen, sowie für den Geysir Old Faithful, der in regelmäßigen Abständen 20 m hohe Fontänen ausstößt. In der Nähe befindet sich ein versteinerter Wald mit einem angeschlossenen Museum und geführtem Rundgang. In St. Helena erinnert das Silverado Museum mit zahlreichen Ausstellungsstücken an den Schriftsteller Robert Louis Stevenson. Abenteuerlustige können das Tal bei einem Flug mit dem Heißluftballon oder Segelflugzeug aus der Vogelperspektive betrachten.

Sonoma County:
Santa Rosa bietet viele Unterkünfte für Touristen. Im Norden findet man viele Weinberge. Sonoma ist vielleicht der schönste Ort der Gegend mit einer historischen Plaza und einer spanischen Mission aus dem 19. Jhd. Am Stadtrand der Kleinstadt Petaluma liegt der Petaluma Adobe State Historic Park, eine ehemalige Ranch.

Mendocino:
Die ehemalige Holzfällersiedlung ist heute eine bekannte Künstlerkolonie und liegt in der Nähe der Reedwood-Wälder. In der Nähe liegt Lake County mit seinen zahlreichen Seen zum Fischen, Baden und Boot fahren.

Crescent:
Crescent City ist das nördliche Tor zum Redwood National Park. Von dort kann man Ausflüge in die Umgebung unternehmen. Der 23.500 ha große Redwood National Park beherbergt den höchsten Baum der Welt und die weltweit größte Herde von Roosevelt-Elchen in freier Wildbahn.

Eureka:
Das im 19. Jhd. Gegründete Hafenstädtchen Eureka ist ein Besuch Wert, vor allem wegen der viktorianischen Gebäude und wegen des Naturschutzgebiets King Range Wilderness.
In der Nähe gibt es Flüsse zum Kanufahren und Rafting.


Shasta Cascade ist die Region der Naturmonumente. Der Wasserfall Shasta Dam, der dreimal so hoch ist wie die Niagarafälle, der schöne Shasta Lake und der Mount Shasta mit seinem schneebedeckten Gipfel prägen die Region. Es gibt weiterhin zahlreiche Nationalparks, die besucht werden wollen, sowie die California Cascade Range, ein imposanter Gebirgszug.

Redding:
Die lebhafte Stadt am Sacramento-Fluss ist das Zentrum des nördlichen Shasta County und ist gleichzeitig ein wichtiger Übernachtungsort für Touristen. Der Turtle Bay Exploration Park ist eine Ansammlung verschiedener Museen. Die Geisterstadt Shasta im Shasta State Historic Park liegt 9 km von Redding entfernt.

Shasta Lake:
Der Shasta Lake lädt zu Bootsfahrten ein. Auch Hausboote können gemietet werden. Der Shasta Lake ist ein Stausee und gleichzeitig der größte See Kaliforniens.
Mount Shasta:
Der Mount Shasta ist vulkanischen Ursprungs und ist vor allem im Sommer ein Freizeitparadies. Im Sommer kann man hier Bergsteigen, im Winter Alpinski und Langlauf betreiben. Das Bergdorf Mount Shasta ist Ausgangspunkt für die Erkundung der umliegenden Berge und bietet einige Unterkünfte. Die Flüsse Sacramento, Salmon und Shasta eignen sich zum Angeln und Wildwasser-Rafting.

Lassen Volcanic National Park
Der 3137 m hohe Vulkan Lassen Peak brach letztmals 1921 aus. Er ist Teil der California Cascade-Gebirgskette. Vulkanische Aktivitäten können auch heute noch beobachtet werden, z. B. bei Bumpass Hell mit seinen heißen Schlammlöchern oder der Terminal Geysir. Der Eagle Lake bietet sehr gute Fischgründe.

Red Bluff:
Bekannt ist die am Sacramento gelegene Stadt  für das alljährlich stattfindende zweitägige Red Bluff Rodeo, eine der größten Rodeo-Veranstaltungen im Westen der USA.

Sierra Nevada und Central Valley

Blick auf die Sierra Nevada

In der Sierra Nevada liegen die weltberühmten Yosemite, Sequoia und Kings Canyon Nationalparks, das Ganzjahres-Urlaubsziel Lake Tahoe und einige der besten Wintersportorte der USA. Die Mammoth Lakes sind ein beliebtes Reiseziel für Aktivurlauber. Achtung: teilweise sind bis in den Juni viele Pässe zur Überquerung der Sierra Nevada gesperrt.

Lake Tahoe
Der Lake Tahoe liegt über 1800 m über dem Meeresspiegel. Die Aussicht mit den schneebedeckten Gipfeln ist nahezu einzigartig. Auf dem See fahren mehrere Kreuzfahrtschiffe.Die Orte Emerald Bay und Timber Cove bieten Strände und sind Paradiese für Wassersportler. 1960 war Lake Tahoe Austragungsort der Olympischen Winterspiele. Die Infrastruktur für den Wintersport ist auch heute noch Weltklasse. Nicht weit von hier liegt Reno (Nevada) mit seinen Casinos.
 
Mammoth Lakes
Mammoth Lakes ist ein gut ausgebautes Urlaubsgebiet mit  einem ganzjährigen Freizeitangebot und zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Im Winter bietet Mammoth Mountain Ski Pisten und Loipen, im Sommer treffen sich die Mountainbiker.

Bishop
Die Stadt Bishop liegt am Rande der Sierra Nevada und ist mit seinen Motels eher nur Durchgangsstation. Aber die Bishop Creek Recreation Area lädt auch zum Campen, Fischen und Reiten ein.

Bodie
Die Geisterstadt Bodie ist ein Relikt des Wilden Westens. In der Nähe liegt der Mono Lake mit einigen Freizeiteinrichtungen.

Sequoia Nationalpark und Kings Canyon Nationalpark
An den westlichen Hängen der Sierra Nevada liegen die Sequoia und Kings Canyon Nationalparks, die für ihre Wälder aus riesigen Mammutbäumen berühmt sind. Der Kings Canyon ist der tiefste Canyon der USA.

Yosemite National Park
Im Yosemite Nationalpark kann man ein mächtiges Gletschertal, spektakuläre Wasserfälle, Granitfelsen und Wildwasserflüsse bestaunen. Vom Glacier Point hat man einen spektakulären Ausblick in den Park. Der Nationalpark ist einer der wichtigsten und meist besuchtesten in den USA.

Gold Country:
Im Westen der Sierra Nevada liegt das Gold Country, in dem man Goldgräberstädte, Minen und Museen besuchen kann. Und mitten im Gold County liegt die Hauptstadt des Staates Kalifornien. Sacramento ist eine moderne Stadt, die sich den Flair aus Pionierzeiten erhalten hat.

Sacramento:
Sacramento ist seit 1854 die Hauptstadt von Kalifornien. Zahlreiche Gebäude der Stadt erinnern an ihre Gründerjahre in der Pionierzeit. Im Sommer werden werden Fahrten mit einer historischen Dampflok angeboten. Das Crocker Art Museum ist eins der vielen Museen. Es ist die älteste Kunstgalerie des Westens. Nach dem Vorbild des Capitols von Washington ist das California State Capitol erbaut worden. Das Golden State Museum berichtet von der Geschichte Kaliforniens mit allen ihren Eigenheiten. Für einen Ausflug ist auch der Sacramento Zoo wert.


Das Central Valley erstreckt sich von Bakersfield im Süden bis zum Mendocino National Forest im Norden und ist eines der größten Agrargebiete der Welt. Es gibt für Touristen zahlreiche historische Stätten und Wildreservate zu entdecken, wo Besucher einheimische Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten können.

Bakersfeld:
Die Gründung der Stadt geht auf die natürlichen Ressourcen in der Umgebung zurück. Die Entdeckung von Gold und Öl brachte die Siedler nach Bakersfield. In der Umgebung befinden sich der Tule Elk State Reserve, ein Naturreservat für eine einheimischen Elchart, und der Colonel Allensworth State Historic Park in Earlimart, eine von Afro-Amerikanern erbaute Stadt mit restaurierten Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert.

Fresno
Die Stadt Fresno liegt in der Nähe der Nationalparks Kings Canyon, Sequoia und Yosemite. Im Fresno Metropolitan Museum kann man eine ständige Ausstellung über das Leben des mit dem Pulitzer-Preis und Oscar ausgezeichneten Schriftstellers William Saroyan, der in Fresno aufwuchs, besuchen.

Stockton
Der Ort Stockton ist Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung und vor allem in das Flussdelta, das aus den Flüssen Sacramento, San Joaquin und Mokelumne gebildet wird. Hier kann man Bootstouren unternehmen. Auch Hausboote werden angeboten.

San Francisco Bay Area und die Zentralüste

San Francisco
Die Stadt San Francisco liegt auf einer 120 qkm großen Halbinsel, die nach Norden ragt. Die Stadt ist von Süden erreichbar über den Landweg, vom Norden über die Golden Gate Bridge und vom Westen die San Francisco-Oakland Bay Bridge. In der Bucht liegen die vier Inseln Alcatraz, Angel, Yerba Buena und Treasure. Das Wetter ist das ganze Jahr über frühlingshaft. Der übliche Sommerdunst klärt sich meist um die Mittagszeit auf.
Die Stadtgeschichte ist geprägt von spanischer Kolonialherrschaft und amerikanischer Frontier-Mentalität. Die Stadt ist auf über 40 Hügeln erbaut, so dass fast jede Straße schöne Ausblicke auf die Bucht bietet.
Zu den Hauptattraktionen der Stadt gehören die alten Cable Cars. Im San Francisco Cable Car Museum können Besucher die Kabel-Dreh-Maschine in Betrieb sehen.
Am Fuße der legendären Golden Gate Bridge liegt der gleichnamige Golden Gate Park mit  Wiesen, Seen, Rosengärten, einer Freilichtbühne und dem höchsten künstlich angelegten Wasserfall im Westen. Im Park ist auch die California Academy of Sciences untergebracht, wozu das Naturkundemuseum, das Morrison Planetarium und das Steinhart Aquarium gehören. Direkt unter der Brücke steht das Besucherziel Fort Cunning.
Fisherman’s Wharf ist ein weiterer Touristenmagnet mit zahlreichen Restaurants und Andenkenläden und mit Blick auf die Bucht und den Seelöwen am Pier 39.
Das ehemalige Hochsicherheitsgefängnis Alcatraz ist heute ein Nationalpark und wird auf Tagestouren per Schiff angefahren.
Ein Chinatown gibt es mittlerweile fast in jeder amerikanischen Stadt, aber das bekannteste liegt in San Francisco, da es die größte asiatische Ansiedlung außerhalb Asiens ist.
Auf kulturellem Gebiet ist das Yerba Buena Center for the Arts eine Ausstellung von Arbeiten multikultureller Kunstler und bietet ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm mit Tanz-, Theater- und Musikaufführungen, Filmvorführungen und Festivals.
Das San Francisco Museum of Modern Art
Im Orpheum Theater werden Operetten aufgeführt. Das Geary Theater ist Heimat der American Conservatory Theater-Truppe, die ab und zu auch im Marines Memorial Theater gastiert. Das Curran und das Golden Gate Theater zeigen die wichtigen Broadway-Stücke. Das San Francisco Symphony Orchestra tritt in der prächtigen neuen Louise M. Davies Symphony Hall auf. Popmusikkonzerte finden im Juli im Civic Auditorium statt.
San Francisco bietet ein abwechslungsreiches Nachtleben. Es ist für jemanden Geschmack etwas dabei: verruchte Kneipen, edle Fischlokale, eleganten Pianobars, flippigen Nachtclubs, Live-Musik-Bars und Diskotheken. Die Stadt ist bekannt für ihre lebhafte Schwulen- und Lesben-Szene.
Die Haupteinkaufsgebiete befinden sich rund um den Union Square im Stadtzentrum. Weitere Einkaufsgebiete sind Giradelli Square, die Cannery Road, Union Street und die Gegend um den Pier 39 sowie Chinatown für authentische asiatische Waren.

Six Flags Marine World
In der Nähe von San Francisco befindet sich Six Flags Marine World, ein Freizeitpark mit Wal-, Delphin- und Tigervorführungen sowie sensationellen Fahrgeschäften.

Berkeley
Im Osten der Bucht liegt die Universitätsstadt Berkeley. Sie bietet zahlreiche kulturelle Attraktionen wie das Berkeley Art Museum, das Pacific Film Archive und die Zellerbach Hall. Cafés und Kneipen werden vor allem von den zahlreichen Studenten frequentiert

Oakland
Der Hafen der Stadt mit Bootsanlegestellen und die hügelige Parklandschaft machen den besonderen Reiz dieser schönen Stadt aus. Touristisch gesehen ist der Jack London Square and Village mit seinen Restaurants und Bars am Meer und vielen Boutiquen die Hauptanlaufstelle.

San Jose
Die Stadt bietet einige Museen und Attraktionen, wie z.B. das Rosicrucian Egyptian Museum, das Winchester Mystery House und das innovative Technologiemuseum The Tech.

Santa Clara
Die Stadt Santa Clara südlich von San Francisco im Herzen des Silicon Valley wird auch die ”Missionstadt“ genannt. Die Hauptattraktion ist der riesige Freizeitpark Paramount’s Great America mit Fahrgeschäften und Live-Unterhaltung.

Santa Cruz
Die Strandpromenade „Santa Cruz Boardwalk“ ist der einzige Strand-Vergnügungspark der Westküste und lockt viele Touristen.

 Highway 1
Von San Francisco führt der Highway 1 bis nach Los Angeles in großen Etappen direkt an der Küste lang. Berühmt ist vor allem die Strecke von Pacifica bis nach Pismo Beach, wo sich Steilküste mit Stränden abwechseln und im Hinterland Gebirge mit Wäldern zu Wanderungen einladen.

 
Die Monterey-Halbinsel
Auf der Monterey Halbinsel gibt es drei Städte. Monterey, Carmel by the Sea und Pacific Grove. Alle drei sind bedeutende Urlaubsorte und somit Anziehungspunkte für Touristen. Die Orte sind mittlerweile miteinander verwachsen. Jeder Ort bietet für die Touristen einige wunderschöne Strände, wie z.B. der Pebble Beach in Carmel by the Sea.
Monterey ist geprägt durch zahlreiche verschiedene kulturelle Einflüsse. Indianische, mexikanische, spanische, italienische und asiatische Einwohner prägten die Geschichte der Region.Montereys touristisches Zentrum liegt am Fisherman’s Wharf mit seinen Restaurants, Boutiquen und Bars.  Eine der wichtigsten Attraktionen ist das Monterey Bay Aquarium mit seinem großen Außenbecken.
Das Städtchen Carmel-by-the-Sea ist ein traditionelles Kunst- und Kulturzentrum. Es gibt hier fast 100 Kunstgalerien.
In dem Parkgelände von Pacific Grove stehen zahlreiche Gebäude aus viktorianischer Zeit. Hauptanziehungspunt ist der 17 Mile Drive, eine Straße entlang einer imposanten Landschaft, entlang von Golfplätzen und Parks. Der Drive ist ein Privatweg und für das Befahren muss eine Gebühr entrichtet werden.

Big Sur:
Die Landschaft Big Sur ist eine imposante Küstenlandschaft mit dem Bixby Bridge und dem Julia Pfeiffer State Park. Im Ort Big Sur gibt es einige Resorts für Touristen.

San Simeon:
Der Ort ist mit einigen Motels eher eine Durchgangs- und Übernachtungsstation für Touristen. San Simeon bietet aber neben einem schönen Strand eine Hauptattraktion, für deren Besuch man sich lange vorher anmelden muss: Hearst Castle. Das im französischen Stil erbaute Schloß ist der Publikumsmagnet der Umgebung.

Pismo Beach:
Der Ort Pismo ist ein bekannter Badeurlaubsort und bietet eine hervorragende Infrastruktur für Urlauber. Der 25km lange Sandstrand mit seinen Dünen ist das Kapital der Stadt.

Santa Barbara
Der Ort Santa Barbara mit zahlreichen Adobe-Häusern und einer reizvollen Architektur ist geprägt durch die spanische und mexikanische Kolionalzeit.
Am besten lernt man Santa Barbara und das Umland bei einer Rundfahrt entlang der Panoramastraße Scenic Loop kennen.
Es gibt weiterhin einige Museen, wie das Santa Barbara Museum of Natural History, das Santa Barbara Historical Museum oder das Santa Barbara Museum of Art. An der Hauptstraße vom Pier mit seinen Restaurants und dem Yachthafen Richtung Norden bieten sich zahlreiche Möglichkeiten zum Shoppen.
Östlich vom Pier verläuft die lange Palmengesäumte Strandpromenade. Im östlichen Bereich liegen auch zahlreiche Urlaubsunterkünfte.
Das Umland ist geprägt durch Weinanbau, vor allem in den Weinbergen der Santa Maria und Santa Ynez Valleys. Angebaut werden Chardonnay, Pinot Noir, Cabernet Sauvignon, Sauvignon Blanc und  Riesling.

Ventura:
Die Hafenstadt ist auf den ersten Blick kein lohnenswertes Ziel. Auf den zweiten Blick versprüht die Stadt viel Charme, vor allem auf der Halbinsel am Yachthafen.

Los Angeles und Orange County

Hollywood
Huntington Beach
Malibu
Malibu Sunset Boulevard
Hollywood - Walk of Fame

Das von Bergen umgebene Los Angeles hat in der City ca. 4 Mio. Einwohner und im County etwa 10 Mio. Einwohner.Umgeben von vier Bergketten ist Los Angeles eine relativ isolierte urbane Insel.

Los Angeles City:
Die Stadt Los Angeles wurde spanischen Missionaren im Jahr 1781 gegründet.Die meisten Einwohner nennen die Stadt nur bei ihren Initialen LA.
LA bietet eine Fülle an touristischen Attraktionen. Städtische Museen sind das Los Angeles County Museum of Art, das Museum of Contemporary Art sowie das Wells Fargo Museum.
Das Nachtleben ist mannigfaltig: Zaubervorführungen, Blues Bars, Discotheken, etc.
Im El Pueblo de Los Angeles State Historic Park sieht man historische Gebäude aus der spanischen und mexikanischen Kolonialzeit. Downtown LA ist ein Schmelztiegel der verschiedenen Kulturen und Völker: Chinatown, Little Tokyo und die Latino-Bezirke Olvera Street und Broadway zeigen die ethnische Vielfalt.
Los Angeles ist das bekannteste Film- und Unterhaltungszentrum der Welt Das berühmte Hollywood-Wahrzeichen, das in den Hügeln über der Stadt emporragt, ist das Wahrzeichen der Filmindustrie. Die wichtigsten Filmstudios sind Warner Bros und Universal Studios Hollywood, die auch Führungen anbieten. Am Walk of Fame auf dem Hollywood Boulevard findet man die Fußabdrücke berühmter Filmstars.
Im Stadtpark „ Griffith Park“ befinden sich der Los Angeles Zoo und das Griffith Park Observatory.

West Hollywood
West Hollywood ist für sein schillenrdes Nachtleben bekannt. Seit den zwanziger Jahren ist der Sunset Strip das Zentrum für Unterhaltung und Musik
Aber auch zum Shoppen fährt man nach West Hollywood. Bekannt ist das Designer-Einkaufszentrum Melrose oder Sunset Plaza.

Beverly Hills
Beverly Hills hat eines der elegantesten Einkaufsviertel der Welt. Genauso ist auch der Stadtteil selbst. Filmstars haben hier ihre Villen.

Santa Monica:
Der Ort Santa Monica lockt mit seinen palmengesäumten Stränden und der quirligen Strandpromenade mit dem Pier, auf dem ein Riesenrad steht. Eine lebendige Kunstszene und hervorragende Restaurants verleihen Santa Monica ein weltoffenes Flair. An Santa Monica grenzt Venice Beach. Die Third Street Promenade ist mit ihren Boutiquen, Restaunrants und Cafes die Bummelmeile von Santa Monica.

Malibu:
Der Ort Malibu zieht sich etwas 25km westlich von Santa Monica an der Küste entlang. Dort steht auch das berühmte J. Paul Getty Museum, eine der größten und kostbarsten Kunstsammlungen der Welt. Malibu ist mit 5 großen Shopping Malls ein Einkaufsparadies.

Marina del Rey:
An diesem Stadtteil ist vor allem der Yachthafen interessant.

Hermosa Beach, Redondo Beach und Manhattan Beach:
Kilometerlange Sandsträndte mit Volleyballfeldern, Surfern, Strandpromenade und vielen Leuten auf der Straße.

Long Beach:
In der Hafenstadt mit ihren 450.000 Einwohnern verkehren ebenfalls viele Touristen. Eine Touristenattraktion ist die Queen Mary, die im Hafen vor Anker liegt und zum Hotel umfunktioniert wurde.

Die Valleys
Die Täler von Los Angeles ziehen sich durch den nördlichen Stadtbereich. Der Mulholland Drive bietet eine einzigartige Rundtour mit tollen Ausblickes. Das Einkaufszentrum Ventura Boulevard zieht mit seinen Boutiquen Restaurants Prominente an. Im Santa Clarita Valley befindet sich der Vergnügungspark Six Flags Magic Mountain mit vielen Fahrgeschäften. Gleich nebenan liegt der Wasservergnügungspark Six Flags Hurricane Harbor.


Orange County erstreckt östlich von LA bis fast nach Oceanside. Die bekanntesten Urlaubsorte sind Anaheim und Buena Park, Huntington Beach, Newport Beach, Laguna Beach, Dana Point und Costa Mesa. Der Name kommt durch die zahlreichen Orangen-Plantagen. Heute ist vor allem die Küste von Orange County ein Touristenzentrum und Naherholungsgebiet.

Anaheim:
Das touristische Zentrum befindet sich beim Anaheim Convention Center und Disneyland, wo die meisten Hotels und Restaurants stehen.

Buena Park:
Die Stadt liegt südöstlich von Los Angeles in der Nähe von Disneyland und ist der »Entertainment Corridor«. Einer der ältesten Themenparks der USA, Knott’s Berry Farm, befindet sich hier.  Das Movieland Wax Museum liegt direkt neben der Knott´s Berry Farm. Adventure City ist ein spezieller Themenpark für Kinder mit verschiedenen Fahrgeschäften.

Huntington Beach:
Die Strandstadt gilt als das Surfmekka der USA, obwohl die Wellen dort nicht immer die besten sind. Vom Pier zweigt die Hauptgeschäftsstraße, die gleichzeitig Touristentreffpunkt ist, ab. Hier befindet sich auch ein kleines Surfmuseum.

Newport Beach:
Der interessanteste Teil von Newport Beach ist die Balboa Halbinsel mit den Villen, Hotels, Restaurants, dem Yachthafen und dem Pier.

Laguna Beach:
Der malerische Künstlerort Laguna Beach liegt an der Küste und ist ein echtes Juwel. Entlang der Haupt- und Küstenstraße finden Besucher Hotels, Restaurants, Ateliers, Boutiquen und vieles mehr. Es gibt fast 100 Kunstgalerien in Laguna Beach.

Dana Point:
Die Kleinstadt Dana Point bietet eine Marina, von der aus Bootsexkursionen u.a. zur Walbeobachtung gebucht werden können.

Catalina Island:.
Die autofreie Insel liegt etwa 40km vor der Küste Kaliforniens und befindet sich im Privatbesitz. Allerdings ist dieser geöffnet für Touristen. Ausflugsfahrten mit dem Glasbodenboot oder luxuriösen Passagierschiffen werden z.B. von Long Beach aus angeboten. Berühmt ist die Insel für ihre schönen Strände und ihre pittoreske Hauptstadt Avalon.

Die Wüsten und das Inland

Canyon am Death Valley
Badwater Death Valley
Death Valley
Joshua Tree

Blauer Himmel und brennende Sonne mit erstklassige Resorts und Unterkünften machen die kalifornischen Wüsten zu einer beliebten Urlauberdestination. Gut besucht sind natürlich die Nationalparks, wie Death Valley oder Joshua Tree National Park. Beide liegen in der großen Mojave-Wüste. Touristenhochburg ist das südöstlich von LA gelegene Palm Springs.

San Bernadino:
Das kulturelle San Bernardino bietet das California Theater of Performing Arts für klassische Konzerte und Operetten und das Freilicht-Amphitheater Glen Helen Blockbuster Pavilion mit über 60.000 Plätzen.

Calico Ghost Town:
Das Goldgräberstädtchen Calico Ghost Town mit seinen über 500 Silberminen und 30 Saloons zieht Scharen von Besuchern an, obwohl der Gold- und Silberrausch schon lange vorbei ist. Heute kann man hier aber immer noch das Goldwaschen lernen oder sich durch alte Minen führen lassen.

Barstow:
Dient hauptsächlich als Durchgangsstation für Touristen, die Calico Ghost Town, das Death Valley oder Las Vegas besuchen wollen.

Big Bear Lake:
Der See liegt 2135 m über dem Meeresspiegel und ist ein Ganzjahresziel, dass vor allem viele Wintersportler anzieht.
 
Joshua Tree National Park
Im Osten ist die Einfahrt in den Park bei 29 Palms, im Westen bei Joshua Tree. Der karge Park ist vor allem bei Wanderern und Bergsteigern beliebt. Der Park ist geprägt durch die seltsam anmutenden Joshua-Bäume.

Needles
Für Wassersport aller Art eignet sich der Ort Needles und der Nachbarort Blythe, die beide direkt am Colorado River liegen. Wassersportler können sich die Zeit mit Boot- und Kanufahren sowie Angeln Fluss vertreiben.

Salton Sea:
Der Binnensee Salton Sea ist Anziehungspunkt für Wassersportler. Am See selbst gibt es einen Strand, Wanderwege sowie ein 44 ha großes Segelgebiet. In den 60ern war der Salton Sea sehr beliebt bei Filmstars. Mittlerweile ist die Attraktivität des Sees mit der zunehmenden Wasserverschmutzung deutlich zurück gegangen.

Death Valley Nationalpark
Badwater ist im Death Valley der tiefste Punkt im Park: 86m unter NN. Eine Rundtour durch den Park und Stops an einzelnen Orten wie Stovepipe Wells ist auf jeden Fall einen Gantagestrip wert. Im Sommer sollte man das Tal meiden.

Palm Springs:
Die Stadt in der Wüste zieht seit Jahren eine flippige Szene an. Vor allem die Schwulenszene ist sehr stark vertreten. Es gibt zahlreiche Hotels, Bars und Diskotheken. Im Umland gibt es viele Möglichkeiten zum Wandern, wie z.B. der Palm Canyon oder der Murray Canyon.

San Diego County

Encinitas Surfspot
Sea World Delphine
Sea World Shamu
Sea World Shamu mit Surfer

San Diego:
Der spanische Einfluss in San Diego ist in vielen Stadtteilen spürbar. Aber auch Sonne und Sand prägen diese Stadt. Der kalifornische Way of Live ist in dieser Stadt wohl am sträksten zu spüren.
San Diegos Downtown ist der modernste Stadtteil. Downtown ist das heutige Geschäftszentrum mit vielen Bürogebäuden und einigen Restaurants. Das ursprüngliche Geschäftszentrum befand sich in Old Town und wurde 1872 durch einen Brand fast vollständig zerstört. Das Gaslamp Quarter ist der historische Stadtteil, in dem sich unzählige Geschäfte, Galerien, Cafés, Theater und Restaurants befinden.
Das Seaport Village ligt südlich des Hafens und in den Restaurants versammeln sich abends Touristen. 
Im Balboa Park, im Herzen von San Diego, befinden sich zahlreiche Ausstellungsgebäude im spanisch-maurischen Stil. Im Park liegt der weltberühmte San Diego Zoo, der 800 verschiedene Tierarten beherbergt.

Mission Valley:
In Mission Valley findet man moderne Einkaufszentren, einen Golf Club und viele Hotel. Der Mission Bay Park grenzt direkt an das Mission Valley und ist ein riesiger Outdoor-Erlebnis-Park. An Mission Valley grenzt auch Seaworld, ein großer Meereszoo mit interessanten Shows und Vorführungen.

Encinitas, Leucadia, Oceanside und Carlsbad:
Diese vor allem bei Touristen sehr beliebten Seebäder bieten nördlich von San Diego Strände, angenehmes Klima und viele Hotels und Restaurants. In Carlsbad shoppt man am besten im Factory Outlet.
Nicht weit entfernt von Oceanside liegt Legoland California.

La Jolla:
Hier wohnen die Gutbetuchten aus San Diego. Bekannt ist das Birch Aquarium mitt 33 Meerwasserbecken.