
Landesfläche: 51.000 km2
Bevölkerung: 4 Mio. Einwohner (2005)
Bevölkerungsdichte: 78 Einwohner/km2
Lage: Mittel- bzw. Lateinamerika
Hauptstadt: San José (335.000 Einwohner)
Staatsform: Präsidiale Republik
Amtssprache: Spanisch
Weitere Sprachen: Englisch, Creolisch
Religion: ca. 80% Katholiken
Ortszeit: Winter MEZ-7 und Sommer MEZ-8
Währung: Costa Rica-Colón (¢)= 100 Céntimos
Internet-Kennung: cr
Ländervorwahl: 506
Botschaft in Deutschland: Berlin
Costa Rica liegt in Latein- bzw. Mittelamerika und grenzt im Norden an Nicaragua, im Süden an Panama, im Westen an den Pazifik und im Osten an die Karibik.
Die Ausdehnung zwischen West und Ost beträgt an der breitesten Stelle ca. 280km, an der schmalsten Stelle 120km. Die Längsausdehnung beträgt ca. 480km. Damit ist Costa Rica hinsichtlich Fläche und Ausdehnung deutlich kleiner als Deutschland (nur ca. 25% der Fläche).
Auf dem Gradnetz der Erde liegt Costa Rica zwischen dem 8 und 11° nördlicher Breite.
Costa Rica lässt sich in drei Landschaftsräume unterteilen: das bergige Inland vulkanischen Ursprungs, die flachen, sumpfigen Ebenen der Karibikküste und die hügelige Pazifikküste.
Geprägt wird das Land vor allem durch die Gebirgskette vulkanischen Ursprungs, die sich nach Norden in der Sierra Madre bzw. den Rocky Mountains und nach Süden in den Kordilieren bzw. den Anden fortsetzt. Der höchste Berg ist mit über 3.800m der Chirripó. Der längste Fluss ist der Río Reventazón. Viele Vulkane sind derzeit stark aktiv. Stark besiedelt ist vor allem die meseta central, die zentrale Hochebene, auf der viele größere Städte, auch San José, zu finden sind.
Die karibische Küste ist eine Tiefebene mit Wald- und Sumpfregionen. Die Pazifikküste ist weniger begrünt. In flachen Bereichen sind ebenfalls Sümpfe zu finden. Im Inland und in den Küstenregionen sind Regenwälder weit verbreitet. Costa Rica ist ein sehr grünes Land mit mehr als 12.000 Pflanzenarten. Naturschutz spielt in Costa Rica eine sehr große Rolle. Fast 30% der Landesfläche stehen unter Naturschutz.
Costa Rica liegt in der tropischen Zone und weist daher auch Regen- und Trockenzeiten auf. Im europäischen Winter von Dezember bis Anfang Mai ist die Trockenzeit mit wenig Regen. Während der Regenzeit wechseln sich heftige Regengüsse mit Sonnenschein ab. Die Lufttemperaturen liegen im Jahresdurchschnitt bei ca. 30ºC und schwanken im Jahresverlauf geringfügig um diesen Wert. Die Wassertemperaturen in der Karibik liegen mindestens bei 25ºC. Der Pazifik ist vor allem im Winter geringfügig kälter. Die Luftfeuchtigkeit ist ganzjährig hoch.
Die Gebirgsregionen zwischen 1.000m und 2.000m weisen eher einen subtropischen Klimacharakter auf. Ab 2.000m wird es recht kühl.
Der Sonnenaufgang beginnt etwa um 6.00h morgens, Sonnenuntergang ist um ca. 18.00h. Schwankungen je nach Jahreszeit von ca. 0,5h sind möglich.
Tab.: Klimadaten Puerto Limon
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Temp ºC 24 24 25 26 26 26 25 26 26 26 25 25
Nied. Mm 318 219 204 275 287 289 431 299 143 207 397 454
Tab.: Klimadaten San José
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Temp ºC 19 19 20 21 21 20 21 21 21 21 21 20
Nied. Mm 11 6 14 45 222 269 224 244 325 333 158 45
Tab.: Klimadaten von Puntarenas
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Temp ºC 27 28 29 29 28 27 27 27 27 27 27 27
Nied. Mm 8 4 7 35 191 244 193 245 310 259 122 34
Costa Rica gliedert sich in 7 Provinzen:
1) Alajuela
2) Cartago
3) Guanacaste
4) Heredia
5) Limón
6) Puntarenas
7) San José
Der Tourismus ist im Dienstleistungsbereich sehr dominant und sorgt für dringend benötigte Deviseneinnahmen. Das Wirtschaftswachstum betrug 2003 ca. 5,6%.
Der Industriesektor ist neben dem Dienstleistungssektor eine wichtige Stütze, umfasst allerdings von seiner Wirtschaftskraft nur etwa 1/3 des Dienstleistungssektors.Der primäre Sektor ist im Vergleich zu den nordamerikanischen Staaten noch stark ausgeprägt und typisch für eine Dritte-Welt-Land. Agrarprodukte wie Kaffee, Bananen, Ananas, Zucker und Kakao bringen durch Export ebenfalls Devisen auf dem Weltmarkt. Wichtigster Handelspartner sind die USA.
Costa Rica ist eines der sichersten Länder Lateinamerikas mit relativ geringer Kriminalitätsrate. Trotzdem sollte man seine Wertsachen versteckt halten. Politisch ist das Land stabil.
Von den vier Millionen Einwohnern leben fast 50% im Großraum von San José. Die Bevölkerung ist zu 80% spanischer Abstammung.
Einreisebedingungen
Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen mindestens noch 6 Monate (bis Einreisedatum) gültigen Reisepass und ein Rückreiseticket. Ein Visum ist dann für einen Aufenthalt bis 90 Tage möglich. Durch einen kurzfristigen Aufenthalt in Panama oder Nicaragua kann man diese Frist wieder erneut in Anspruch nehmen. Für Kinder reicht Kinderausweis mit Lichtbild oder eigener Reisepass. Die Eintragung im Reisepass eines Elternteils genügt nicht. Bei einer Einreise über Flughäfen der USA müssen auch die US-amerikanischen Einreisebedingungen beachtet werden.
Vor einer Reise überprüfen Sie bitte aber nochmals beim auswärtigen Amt die aktuellen Einreisebedingungen.
Ausreise
Hier werden Gebühren von ca. 35$ pro Person erhoben.
Impfung
Impfungen sind zur Zeit nicht vorgeschrieben und auch nicht unbedingt nötig. An der Karabikküste gibt es vereinzelt Malariafälle. Bitte erkundigen Sie sich vor der Einreise beim Auswärtigen Amt oder Gesundheitsbehörden über aktuelle Empfehlungen.
Zoll
Flugzeug
Die Anreise erfolgt von Deutschland in der Regel über die Hauptstadt. Der Flughafen liegt außerhalb der Stadt uns ist tagsüber sehr gut mit Bussen zu erreichen. Ein Taxi in die City kostet ca. 10$.
Fluggesellschaften sind z.B., Iberia, Condor, LTU und KLM.
In Costa Rica gibt es zwei nationale Fluggesellschaften: SANSA ist die staatliche Fluglinie, die viele Orte, u.a. Tamarindo, Quepos, Barra del Colorado, Palmar Sur, Carrillo, Sámara, Tortuguero, Golfito und Liberia mit der Hauptstadt verbindet. Die Tarife sind günstig. Weiterhin gibt es die private Fluggesellschaft Travelair, die ähnliche Strecken fliegt, aber teurer ist. Weitere Carrier sind Aero Costa und Aero Bell.
Der All America Airpass umfasst ein Couponsystem für Reisen nach Mittel- und Nordamerika. Er gilt auf über 2000 Strecken der über 30 teilnehmenden Fluggesellschaften. Er ist sehr flexibel und
Die durchschnittliche Flugzeit von Frankfurt nach San José beträgt 14 Stunden.
Landweg
Kommt für Deutsche weniger in Frage. Wer sich aber z.B. in einem anderen Land einen Wagen kauft, sollte Wissen, dass der Wagen im Reisepass eingetragen wird. Will man den Wagen in Costa Rica verkaufen, dann darf man dies nur an Ausländer oder zahlt Zoll. Auf jeden Fall muss man den Nachweis über einen verkauften Wagen führen.
Die Einreise ist sonst aber problemlos im Vergleich zu anderen mittelamerikanischen Ländern.
Das Reisen mit dem Bus ist in Costa Rica sehr preiswert. Selbst die entlegensten Regionen sind sehr gut angeschlossen. Die Qualität der Reisebusse schwank von komfortabel bis schlichtweg schlecht. In den Städten gibt es zentrale Busbahnhöfe.
Die offiziellen Taxis sind rot und haben ein erleuchtetes Taxischild. Es gibt aber auch zahlreiche inoffizielle Taxen, von denen man sich fernhalten sollten. Weiterhinh gibt es orangene Taxis, die allerdings nur zum Flughafen fahren.
Mietwagen sind relativ günstig. Die meisten Mietwagen haben besondere Kennzeichen. In Acht nehmen sollte man sich vor falschen Polizisten, die Kontrollen machen um Touristen Geld abzuknöpfen. Um einen Wagen anzumieten benötigt man einen internationalen Führerschein und muss 23 Jahre alt sein.
Wichtigste Nord-Süd-Verbindung ist die legendäre Panamerikana mit einer Länge von ca. 650 km.
Schiff
Diese Anreise ist weniger verbreitet. Wichtigster Hafen auf der karibischen Seite ist Puerto Limón.
Die Halbinsel Nicoya ist über mehrere Fährverbindungen angebunden. Zusätzlich gibt es einige Kreuzfahrtenanbieter (Calypso Cruise, Ecotreks oder Crucero del Sur), die kleine Trips an der karibischen und pazifischen Küste anbieten.
Die meisten Unterkünfte sind kleine Familienbetriebe, oftmals auf Rucksacktouristen abgestimmt. Große internationale Hotels gibt es in der Hauptstadt (vor allem am Flughafen) und in den größeren Touristenorten.
Cabinas sind einfache und preiswerte Hotels. Etwas preiswerter sind meist Pensionen bzw. Bed and Breakfast-Unterkünfte. Vereinzelt gibt es auch Aparthotels, deren Räume mit einer Küche ausgestattet sind. Wenig verbreitet und auch gar nicht so günstig sind Jugendherbergen.
Campingplätze sind weniger verbreitet. Man zeltet teilweise auf privaten Grundstücken bzw. in den Nationalparks sind Campingplätze vorhanden. Wildes Campen ist nicht verboten, aber man sollte zur eigenen Sicherheit davon absehen.
San José
Vom Bergdorf zur modernen Hauptstadt mit 500.000 Einwohnern - San José ist einen langen Weg in kurzer Zeit gegangen: ein buntes Gemisch aus glitzernden Hochhäusern und ärmlichen Wohnquartieren, großzügigen Parks und verfallenen Kolonialbauten - erfüllt von turbulentem Leben und brausendem Verkehr. San José ist mehr als nur der Ausgangspunkt zu einer Reise an die Strände und in die Natur, ist politischer und kultureller Mittelpunkt eines optimistischen und jungen Landes. Nahezu alle Verkehrsrouten führen über die Hauptstadt, und alle größeren Service-Einrichtungen und Einkaufsmöglichkeiten befinden sich hier. Die Stadt liegt auf ca. 1.000m NN und bietet ein angenehmes Hochlandklima. Die meisten Sehenswürdigkeiten werden nur Ziel und Vorwand für längere Spaziergänge sein. Das eigentlich Sehenswerte sind die Geschäftigkeit der Stadt, der Alltag der Menschen, die Kontraste im Straßenbild, aber auch die architektonisch bemerkenswerte Einzelheit. San José kann sich als Leckerbissen für Stadtspaziergänger entpuppen. Interessante historische Gebäude sind das Nationaltheater, die Kathedrale, das Theater Melico Salazar, der maurische Palast und das Fort Bellavista. Weiterhin sind bei Touristen das Jademuseum und das Goldmuseum sehr beliebt.
Tabacón
Der Ort bietet ein Thermalbad mit Hotel, das von einem heißen, schwefligen Abfluss des Arenal, dem größten Fluss der Region, gespeist wird.
Vulkan Irazú
Der Irazú bei Cartago ist in dem sehr vulkanreichen Land Costa Rica ein sehr aktiver Vulkan und hat sich dadurch zum wichtigen Touristenmagneten entwickelt. Eine Straße führt fast bis zum Krater hinauf, von wo aus man einen hervorragenden Überblick auf die Vulkanlandschaft und den Nachbarvulkan Turrialba hat. Die letzte große Eruption wird in das Jahr 1963 datiert.
Barra del Colorado
Der Ort wird vor allem von Anglern als Urlaubsort gewählt, die im Rio Colorado fischen. Es lassen sich vom Ort Ausflüge in den Regenwald unternehmen. Auch der nahe liegende Pazifik lockt die Angler.
Isla del Coco
Fast 600km entfernt vom Festland liegt diese Insel im Pazifik. Die Insel mit weniger als 30km Küstenlänge besitzt 2 erloschene Vulkane, Kokospalmen und eine interessante Tierwelt. Das interessante ist, dass diese Insel als Schatzinsel gilt, und schon viele Glücksritter von diesem Ruf angelockt wurden.
Nationalpark Braulio Carillo
Sehr unzugängliches Nebelwaldgebiet bei Heredia, vo wo aus auch Ausflüge angeboten werden.
Nationalpark Manuel Antonio
Dieser Park wird auch als Paradies bezeichnet: Traumhafte Strände, wilder Urwald mit Affen und anderen Waldtieren, Obst, Bächen, etc. Der Urwald reicht bis an die Strandbereiche.
Vulkan Poas
Der noch aktive Vulkan an der karibischen Seite ist ebenfalls ein Touristenmagnet. Der Kratersee ist oft nebelverhangen durch die Schwefeldünste.
Chirripó
Der Chirripó ist der höchste Berg Costa Ricas bietet in seinen Nebelwäldern einiges an Natur. Professionelle Organisationen bieten Bergwanderungen an.
Nationalpark Rincón de la Vieja
Der Nationalpark ist nur mit einem Führer des Naturschutzzentrums zu besuchen. Die Landschaft ist geprägt von schwefeldampfenden Sümpfen und kochendem Wasser.
Liberia
Die Stadt mit ihren 330.000 Einwohnern ist heute trotz der Größe ein landwirtschaftliches Zentrum. Einen Besuch wert ist das Museo del Sabanero mit geschichtlichem Hintergrund zur Region.
Liberia bietet Busverbindungen zu den Orten der Halbinsel Nicoya. Liberia ist somit für viele Touristen eine Durchgangsstation. Es gibt in allen Preisklassen Hotels.
Tortugero
Der Ort ist ein kleines Urlaubsdorf. Die meisten Touristen kommen allerdings, wenn die Wasserschildkröten zwischen Juli und September an Land kommen, um ihre Eier zu legen.
Cartago
Das 1563 gegründete Cartago ist ein größeres Städtchen und Wallfahrtsort. Am 2. August wandert man in die Stadt zu Ehren der Schutzheiligen des Landes zur großen Basilika. Viele ältere Bauten wurden durch Erdbeben zerstört. Die Stadt hat ca. 140.000 Einwohner und zählt zu den ältesten Städten des Landes.
Puntarenas
Die Stadt mit etwa 90.000 Einwohnern liegt auf einer Landzuge im Golf von Nicoya.
Puntarenas ist ein traditionsreicher Badeort mit einem sehr breiten und 6km langen Strand inklusive Strandpromenade.
Puntarenas ist Verkehrsknoten für Kreuzfahrten im Golf von Nicoya, Fähren zur Isla Tortuga oder für Ausflüge nach Playa Naranjo, Paquera und Montezuma.
Limón
Die Stadt ist mit etwa 70,000 Einwohnern die größte Stadt und der wichtigste Hafen an der Karibikküste Costa Ricas. Ausflugsmöglichkeiten bestehen zur Kanallandschaft von und zu vielen traumhaften Stränden.
Karibische Küste
Zahlreiche Strände, Ortschaften und Hafenstädte in dieser Gegend sind sehenswert. Die Umgebung des beliebten Ferien- und Hafenortes Puerto Limón bietet Ausflugsmöglichkeiten und Abwechslung. Interessant sind außerdem Guápiles, Tortuguero, Barra del Colorado, Cahuita und Puerto Viejo.
Pazifikküste
Puntarenas ist der Haupthafen an der pazifischen Küste.Bei San Lucas liegt der legendäre El-Coco-Strand. Südlich von Puntaarenas liegt der Kreuzfahrthafen Puerto Caldera. Quepos, Nicoya, Liberia und Sámara sind weitere interessante Städte. Traumstrände gibt es in der Region von Guanacaste und in der Nähe von Quepos und Golfito.
Surfen
Die Möglichkeiten sind sowohl an der karibischen Küste und natürlich auch an der pazifischen Küste hervorragend. Es gibt viele unterschiedliche Spots: Beachbreaks und Reefbreaks gibt es zu Hauf. Die Wellen sind vor allem an der pazifischen sehr konstant. Das Wasser ist das ganze Jahr über herrlich warm.
Kajakfahren und Rafting
Die Flüsse Reventazón, Pacuare, Pascua, Sarapiquí, Corobicí und viele weitere Flüsse bieten viele interessante Abschnitte mit Schwierigkeitsgraden verschiedener Stufen.
Tauchen
Tauchen ist auf vielen Inseln in Pazifik und Karibik möglich, z.B. auf den Murcielagos-Inseln, Isla de Coco, Bahía Santa Elena, Isla de Caño , Isla Catalina, Cahuita und Puerto Viejo (Atlantik). Die Taucher werden vor allem vom Fischreichtum und den Korallenriffen angezogen. Es gibt zahlreiche Tauchschulen in den Touristenorten.
Baden
Pazifik und Karibik bieten hervorragende Möglichkeiten zum Baden. Viele gute Hotels liegen an traumhaften Stränden.
Angeln
Vor allem die Barra-de-Colorado-Region gilt weltweit als Badeparadies. Auch Puntarenas und viele größere Flüsse sind sehr beliebt.
Reiten
In vielen Regionen, vor allem in Touristenorten, können Pferde gemietet werden.
Stierkampf
In Costa Rica trifft man auf die unblutige Variante des Stierkampfes, die auf vielen Fiestas Zuschauer anlockt.
An Feiertagen sind Ämter und Geschäfte in der Regel geschlossen.
1. Januar Neujahr.
19. März St.-Josephs-Tag; Schutzheiliger von San José.
11. April Juan-Santamaria-Tag; Nationalheld des Landes
Gründonnerstag
Karfreitag
Ostersonntag
Ostermontag
1. Mai Tag der Arbeit.
29. Juni Peter und Paul-Day
25. Juli Anschluss von Guanacaste
2. August Maria von den Engeln, Schutzheilige des Landes
15. Sept. Unabhängigkeitstag.
12. Oktober Kolumbus-Tag, Karneval in Puerto Limón.
8. Dezember Mariä Empfängnis.
24./25. Dezember Weihnachten
Reisekleidung
Das Klima ist tropisch und somit heiß und schwül. Leichte Baumwollkleidung ist daher sehr gut geeignet. Für Gebirgstouren sollte man auch wärmere Kleidung einplanen.
Kriminalität
Costa Rica ist im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Ländern relativ sicher, vor allem bezüglich Gewaltverbrechen. Diebstahl ist allerdings sehr beliebt, vor allem in San José. Auch einzelne Überfälle auf Touristen wurden gemeldet. Man sollte die Slums der größeren Städte meiden. In letzter Zeit steigt auch die Zahl der Überfälle auf Touristen in der freien Natur.
Abendunterhaltung
Diese existiert eigentlich nur in der Hauptstadt bzw. auf dem Lande in einigen Hotels.
Essen und Trinken
Es gibt vor allem in San José, aber auch in den Fremdenverkehrsorten, viele gute und meist auch sehr teure Restaurants mit internationaler Küche.
Einfachere Restaurants sind die so genannten Sodas. Hier kriegt man eher einheimisches Essen, d.h. Bohnenreis, Kochbananen, Hühnchen und Tortillas.
Aber auch Fisch und andere Fleischsorten werden verzehrt. Sußspeisen sind ebenfalls sehr beliebt.
Getrunken wird Wasser, Kaffee und Bier. Wein ist relativ teuer. Guaro ist ein bei Einheimischen beliebter billiger Schnaps. Beliebt sind auch Getränke aus Obst und Milch.
Beim Obst ist die zapote, eine beliebte Frucht mit ihrem süßem, gelbem Fleisch. Sehr lecker ist die marañón-Frucht, deren Kerne die Cashewnüsse sind. Die Frucht selbst ist eigentlich giftig und muss speziell zubereitet werden.
Den chinesischen Litschis ähneln die mamones, die in stacheligen Trauben verkauft werden. Natürlich gibt es auch Bananen, Ananas, Avocados, Mangos und Melonen.
Gesundheit
Die Gesundheitsfürsorge in Costa Rica ist für lateinamerikanische Verhältnisse hervorragend. Mittlerweile lassen sich viele Nordamerikaner in Costa Rica günstig behandeln.
Geld und Kreditkarten
Kreditkarten (hauptsächlich Visa und Mastercard/Eurocard werden in allen größeren Geschäften akzeptiert. EC-Karten werden nicht genommen. Dollars sind auch üblich bei der Barzahlung. Bis zu 10.000$ Devisen und nationale Währung dürfen ein- und ausgeführt werden. Ein EUR entsprechen etwa 570 CRC (Stand Juli 05).
Preisbeispiele
Die Preise schwanken von Region zu Region. Vor allem in Touristenorten kann es etwas teurer werden.
Einfaches Mittagessen 4,00 €
Bier in der Bar 1,50 €
Cola in der Bar 1,30 €
Benzin 0,90 €
Frühstück 3,50 €
Abendessen im guten Restaurant 10.00 €
Eintritt in Nationalparks 4,00 €
Übernachtung Campingplatz p. Pers. 3,00 €
Öffnungszeiten
In der Regel von 9h bis 18h werktags mit kleiner Siesta und Samstags von 9h bis 13h. In größeren Städten ist auch länger geöffnet.
Internet
Es gibt einige Internetcafes und auch größere Hotels bieten Zugänge.
Deutsche Botschaft
Postanschrift: Apartado 40 17-1000, CR-San José
Tel: 232 55 33, 232 54 50. Fax: 231 64 03.
E-Mail: info(at)embajada-alemana-costarica.org
www.costa-rica.diplo.de
Stromspannung
110 Volt, Adapter am Besten von Deutschland aus mitbringen.
Trinkgelder
Sind weniger verbreitet als in anderen Ländern. Allerdings sollte man wirklich gute Leistungen belohnen.
FKK und „oben ohne“
Ist in Costa Rica nicht erlaubt
Verkehr
Innerorts 50 km/h und außerorts 80 km/h. Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit sollte man vermeiden, da die Straßen meist in einem schlechten Zustand oder nicht beleuchtet sind.