
Natürlich achtet man immer auf den Preis, die Einrichtungen (Gemeinschaftsklo oder täglich gereinigte Schüssel im Zimmer, Zweibettzimmer oder Sechsbettzimmer, ...) und die Lage zur nächsten Partymeile. Wenn Ihr allerdings wirklich surfen lernen wollt, dann sind vor allem die Spots in der Umgebung wichtig sowie die Qualität des Unterrichts und natürlich die das Material, auf dem ihr das Surfen lernt.
Die Beurteilung der Qualität einer Surfschule vor einem Besuch ist naturgemäß sehr schwierig. Man bekommt zwar in vielen Foren einige Infos, allerdings sind diese manchmal etwas subjektiv formuliert.
Auf jeden Fall sollte Dir eine Surfschule eine große Vielfalt an Boards bieten. Boards mit Softdecks sind für Anfänger in den ersten Tagen klasse, dann sollte man aber schon auf rauf auf die aufgeschäumten Bretter a la BIC oder NSP. Custom Made Boards findet man nur selten im Kursprogramm, auch nicht für Fortgeschrittene Surfer. Natürlich sollten die Boards in einwandfreiem Zustand sein, vor allem die Leash sollte kein Unsicherheitsfaktor sein. Eine Schule, die diese Vielfalt und Qualität bieten kann, ist daher keine schlechte Wahl. Also schaut auf die Seiten bzw. fragt genau nach.
Die Qualität des Unterrichts ist natürlich wichtig. Lizenzierte Wellenreitlehrer (so weit diese dann auch wirklich vorhanden sind bzw. ihr Diplom nicht auf dem Baggersee gemacht haben) sind ein gutes Indiz, aber nicht alles. Ein Surflehrer sollte ein gewisses Einfühlungsvermögen, dass man nur schwer in Kursen lernen kann. Außerdem ist ein Großteil sehr guter Surfer ohne Lizenz.
Viele Surfschulen werben auch mit diversen Versicherungen. Macht euch schlau, was diese bedeuten. Wichtig ist, dass größere Schäden, sowohl an Material, als auch an Personen, gut abgesichert sind. Ein Board ist schnell kaputt und ab und an kommt es auch zu kleinen Verletzungen innerhalb einer Kursgruppe, z.B. durch sich selbständig gemachte Surfboards.
Meiner Meinung nach ist der wichtigste Faktor aber die Lage einer Surfschule. Außerdem kann man diesen Faktor durch eigene Recherche noch am besten einschätzen. Optimal ist es, wenn die Surfschule direkt an einem großen und wenig bekannten Beachbreak mit konstanten Wellen und wenig Wind bzw. ablandigem Wind in einer ganzjährig warmen Klimazone liegt. Dies ist aber praktisch nicht anzutreffen. Daher sollte man mit Einschränkungen leben. Man sollte darauf achten, dass zwischen Campunterkunft und Surfspot nicht ewig lange Autofahrten stehen. Am besten ist ein Camp in Fußweite vom Strand, damit man auch außerhalb der Kurszeiten üben kann. Es sollte für Anfänger auch unbedingt Sand sein, da ein steiniger Untergrund am Anfang doch vielen Surfazubis ein unangenehmes Kribbeln im Bauch verschaffen kann. Auch sollte man darauf achten, dass die Spots am Camp konstant Swell bekommen und man nicht eine Woche Kurs ohne Welle bucht.
Schaut auf jeden Fall mal in unsere Spotreports und Campempfehlungen oder nehmt direkt über info(at)surfferien.de Kontakt mit uns auf.
Hat dich das Feuer gepackt und Du willst nach deinem ersten
Surfkurs weiter auf Wellenjagd gehen, dann kommt unweigerlich der Wunsch nach einem eigenen Brett. Doch welches Brett ist das richtige für Dich?
Grundsätzlich hängt die Auswahl eines Surfboards von einigen Faktoren ab. Zum einen ist da die Könnensstufe und die körperliche Konstitution (Gewicht, Größe, Fitness) zu nennen, natürlich aber auch der persönliche Surfstil (bzw. den, den man erreichen möchte) und auch die tagesaktuellen Surfbedingungen.
Die tagesaktuellen Surfbedingungen sind nicht vorausschaubar, allerdings sollte man berücksichtigen, dass es nicht immer tolle Tage auf dem Wasser (zerblasen, viel Weißwasser, close out, ...) gibt und man gerade als Anfänger ein Surfboard braucht, dass man bei allen Bedingungen nutzen kann.
Die persönliche Könnensstufe eines Anfängers: dazu muss man nicht viel sagen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Den persönlichen Surfstil, den man gern erreichen möchte, den hat man als Anfänger meist noch nicht wirklich vor Augen. Man hat höchstens die Bilder der Profis von diversen Videos vor Augen. Ein Anfänger sollte zuerst seine Kenntnisse auf dem Board erweitern und bisher erlerntes perfektionieren. Dies kann er nur, wenn er viel auf dem Wasser ist, das heißt bei allen Bedingungen.
Bevor ich auf die Wichtigkeit der körperlichen Konstitution eingehe, möchte ich ein paar grundsätzliche Unterschiede zwischen verschiedenen Surfboardarten kurz erklären.
Es gibt zum einen Shortboards, d.h. sehr kurze Boards (unter 7,0“ Länge) und auch Longboards (über 8,0“ Länge). Dazwischen findet man eine Boardart, die so genannten Mini Malibus. Für alle die jetzt mosern, dass es noch mehr Styles gibt und dass man Boards nicht nur nach der Länge klassifizieren kann, soll gesagt sein, dass wir hier im Anfängerbereich sind und die Grundlagen interessant sind.
Folgende Unterschiede gibt es zwischen längeren und kürzeren Boards:
Längere Boards gleiten auch mit weniger Kraft in den Armen an.
Längere Boards, die meist auch Breiter sind, liegen stabiler auf dem Wasser.
Längere und breitere Boards geben auch größeren und schwereren Surfern besseren Auftrieb.
Längere und breitere Boards benötigen weniger steile Wellen und das Gleitverhalten im Weißwasser, dass man oft bei schlechten Bedingungen hat, ist ebenfalls deutlich besser.
Kürzere Boards dagegen sind wendiger, sind leichter zu tragen und sehen meist cooler aus, zumindest in den Augen eines Anfängers.
Also, man merkt schon, worauf ich hinaus will. Überschätzt nicht euer persönliches Können und kauft euch ein Shortboard. Es stellt sich ein gnadenloser Frust ein, der Spaß am Surfen geht verloren. Man könnte drüber nachdenken, wenn ihr einen wirklich längeren Trip (6 bis 8 Wochen) vorhabt und einen eisernen Willen zeigt.
Umso leichter Ihr seid und umso schneller ihr beim Paddeln seid, desto kleiner darf auch euer Brett sein. Trotzdem solltet Ihr nicht zu klein kaufen. Weniger als ein Mini Malibu sollte es nicht sein.
Ich kann aus meiner Erfahrung folgende Richtgrößen für einen eher durchschnittlichen Schwimmer (d.h. im Sommer ab und an Freibad) von ca. 1.80m bis 1,85m Körpergröße geben.
7,0“ bis 7,5“ für 70 bis 75 kg
7,6“ bis 8,0“ für 76 bis 82 kg
8,1“ bis 8,5“ für 83 bis 90 kg
8,6“ bis 9,0“ für 90 bis 100 kg
> 9,0“ für über 100 kg
Umso kleiner ich bin, umso fitter ich beim Paddeln bin, umso beweglicher ich bin und umso besseres Gleichgewichtsgefühl ich habe, kann ich auch mein Board ein paar cm kürzer wählen.
Lasst euch also nicht vom „Kult und Trend zum kurzen Brett“ verleiten. Ihr habt einfach mehr Spaß mit einem größeren Board. Außerdem liefert Longboard fahren ein ganz gewisses Gefühl.
Jetzt weißt Du, warum Du als Anfänger ein nicht zu kleines Brett kaufen solltest. Es gibt aber noch weitere Punkte, auf die Du achten solltest:
• Material
Custum-Made-Boards sehen cool aus, sind aber manchmal sehr anfällig, wenn man mit den Boards nicht vorsichtig umgeht. Daher sind die aufgeschäumten Boards von BIC oder NSP auch bei Anfängern sehr beliebt, da diese praktisch unkaputtbar sind.
• Rails
Diese sollten nicht zu dick sein. Dünne Rails schneiden sich besser in die Wellenwand und geben mehr halt.
• Dicke der Laminierung
Umso dicker die Laminierung, desto mehr wiegt zwar das Board, allerdings wird es auch stabiler.
• Finnensystem
Die Finnen sollten nur dann fest auf das Board laminiert sein, wenn man keine Flugreisen plant, auf denen regelmäßig die Finnen brechen durch unsachgemäße Behandlung durch das Flughafenpersonal. Man sollte lieber auf Systeme mit wechselbaren Finnen, wie z.B. von FCS, zurück greifen.
• Finnenanzahl
Der Thruster, ein Brett mit drei Finnen, hat sich durchgesetzt. Für Anfänger genügt aber auch eine große Mittelfinne, vor allem bei Longboards.
• Leashlänge
Die Leash wird in der Regel von den Herstellern nicht mitgeliefert. Nach einer Faustregel sollte die Leash die gleiche Länge des Boards haben.
Damit im Fluss eine surfbare Welle entsteht braucht man eine starke Strömung sowie eine Art Rampe, über die das Wasser hinweg schießt und eine Welle aufbaut. Der Surfer kämpft dann mit seinem Gewicht und der Schwerkraft gegen die Strömung des ihm entgegen kommenden Wassers.
Hervorragende Flusswellen gibt es in Deutschland in München (Prinzregentstraße oder Flossländle).
In Bad Tölz (Alpamare) oder auf Borkum gibt es künstliche, stehende Wellen. Das Prinzip ist ähnlich. Hier wird nur das Wasser durch eine große Düse über eine Rampe geschossen.
Surfer unterscheiden i.d.R. drei Surfspots:
• Beachbreak
• Reefbreak
• Pointbreak
Bei einem Beachbreak bricht die Welle über sandigen Untergrund. Die Wellenbrechung wird durch Sandbänke ausgelöst, die allerdings wandern und mit der Zeit immer wieder für neue Bedingungen sorgen. Beachbreaks werden eher von Anfängern und Fortgeschrittenen aufgesucht. Ein Grund dafür ist, dass sehr viele Beachbreaks keine großen Wellen vertragen können.
Ein Spot an dem Wellen über einem Riff brechen bezeichnet man als Reefbreak. Wellen brechen über ein Riff steil und hohl, wenn auch das Riff steil ansteigt. Man unterscheidet zwischen Lava-, Felsen- und Korallenriffen. Bei Reefbreaks brechen die Wellen sehr konstant.
Bei einem Pointbreak kann der Untergrund Sand oder Riff sein. Das Charakteristische bei einem Pointbreak ist, dass die Welle entlang einer Landzunge bricht.
Das Wellenreiten bringt eine Menge Fun, birgt allerdings wie viele Natursportarten auch gewisse Gefahren. Die Risiken kann man minimieren, wenn man bestimmte Regeln achtet.
• Strömungen
Strömungen sind nicht sofort erkennbar, sondern meist nur dann, wenn Surfer auf dem Wasser sind. Also sollte man die genau beobachten. Gerade in einem Channel gibt es starke ablandige Strömungen. Sollte man, wie es mit Sicherheit öfter passieren wird, in eine ablandige Strömung geraten, sollte man auf keinem Fall gegen die Strömung Richtung Land anpaddeln, sondern erst seitlich aus der Strömung paddeln.
• Zu große Wellen
Oftmals ist die Wellenhöhe, gerade bei etwas weiter draußen liegenden Riffen, vom Ufer nicht genau zu erkennen. Meist kommen auch große Sets nur in bestimmten Zeitabständen. Oft erkennt man erst zu spät, dass die Wellen doch etwas zu groß sind. Man sollte daher vor dem Surfen das Wasser und das Verhalten der anderen Surfer ruhig eine Weile beobachten.
• Wassertiere
Der Surfer teilt sich das Meer mit seinen Bewohnern, d.h. er dringt in ihren Lebensraum ein. In einigen Regionen der Erde lauern im Meer einige Gefahren. Seeigel auf Felsen sind dabei noch das geringste Übel. Attacken von Haien und Salzwasserkrokodilen sind zwar sehr selten, kommen aber in gewissen Regionen gehäufter vor. Trotzdem ist das Risiko deutlich größer, sein Leben beim einem Verkehrsunfall zu lassen, als von einem Hai tödlich attackiert zu werden, selbst in „haiverseuchten“ Gebieten, wie Australien, Südafrika, Kalifornien, Florida oder die Karibik. Von Wasserschlangen geht eigentlich keine Gefahr aus, da diese Menschen meiden. Gefährlicher sind dagegen einige Quallenarten, wie die portugiesische Galeere oder die tödlichen Würfelquallen in Nordaustralien.
Der Hai wird immer an erster Stelle als Feind der Surfer erwähnt. Der Hai sieht in einem Surfer aufgrund seiner Konturen in erster Linie seine bevorzugte Beute, nämlich eine Robbe. Haie beißen i.d.R. nur einmal zu und stellen dann fest, dass ein Surfer doch nicht schmeckt.
Geht man in Gebieten Surfen, wo ab und an Haie gesichtet werden, sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass man nicht mit blutenden Wunden ins Wasser geht, nicht in den Anzug bzw. Boardshort pinkelt und bei Einbruch der Dämmerung das Wasser verlässt.
• Andere Surfer
Wenn es auf dem Wasser voll wird und sich viele Surfer um eine Welle prügeln, dann können die Boards andere Surfer im unkontrollierten Zustand zu wahren Geschossen werden. Wichtig: immer auf die Finnen aufpassen. Im Notfall immer abtauchen. Auch sollte man es vermeiden, hinter anderen Surfern rauszupaddeln, da man nie weiß, wie diese sich verhalten.
Aber nicht nur auf die Boards sollte man achten, sondern auch auf manche Surfer, die oftmals mit Fäusten die Welle gegen andere Surfer verteidigen.
• Das eigene Surfbrett
Oft sind es nicht die Boards der anderen, sondern das eigene Board, vor allem die eigene Finne, an der man sich bei Waschgängen böse Wunden zuziehen kann. Droht ein Waschgang, sollte man zusehen, dass das Board weit vom Körper weg ist. Beim Auftauchen sollte man darauf achten, dass das Board nicht wie ein Jojo an der Leash zurück schießt. Es lohnt sich auch seine Finnen etwas stumpfer zu feilen oder gleich Finnen mit einer Gummierung zu kaufen.
• Unterkühlung
In kalten Regionen sollte man rechtzeitig das Wasser verlassen. Oft bemerkt man zu spät, das Zehen schon stark unterkühlt sind. Auch das so genannte „Surferohr“ wird wenig beachtet. Durch das kalte Wasser verengen sich langfristig die Gehörgänge. Abhilfe schaffen dicke Neoprenanzüge, Booties und eine Haube.
• Untergrund
Diesen erkennt man oftmals erst bei Niedrigwasser, wenn massive Felsen und Steine an der Oberfläche erscheinen. Am besten wäre es, wenn man einen Spot wirklich einmal bei Niedrigwasser gesehen hat. Zusätzlich sollte man auf einzelne Verwirbelungen und Strudel im Wasser achten, die durch Felsen dicht unter der Wasseroberfläche entstehen. Auch Beachbreaks offenbaren manchmal gefährliche Felsen. Manche Reefbreaks sollte man grundsätzlich nur bei Flut surfen. Reefbreaks über Lava oder Korallen können für sehr böse Schnittwunden sorgen. Gerade ein Rutsch über ein Korallenriff kann bösartige Infektionen, ausgelöst durch die Kleinstlebewesen, nach sich ziehen.
• Meeresufer
Auch der Küstenbereich hält einige Überraschungen bereit. Hohe Wellen, die direkt auf den Strand krachen, die so genannten Shorebreaks haben schon aus vielen Boards Kleinholz gemacht.
Auch Einstiege über Felsen schaffen Probleme, wobei der Einstieg meist deutlich ungefährlicher ist, als der Ausstieg. Man sollte sich vorher genau anschauen, wie die Strömungen sind und an welchem Punkt der Ausstieg am einfachsten erscheint. Andere Surfer zu beobachten kann Gold wert sein.
• Fischernetze
Von Stellen, wo Angler, Bojen, Reusen oder Fischkutter anzutreffen sind, sollte sich jeder Surfer grundsätzlich fernhalten.
• Sonne
Selbst stark sonnengewöhnte Haut sollte geschützt werden mit wasserfesten Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor, wie z.B. von Nivea oder Ladival. Auf sehr empfindliche Körperstellen sollte man Zinkpaste auftragen.
Shortboards
Sehr kurze Boards (unter 7,0“ Länge), die extrem wendig sind, aber durch ihr geringes Volumen wenig Auftrieb bieten. Charakteristisch ist auch die sehr spitze Nose. Bei einem Shortboard braucht man steile Wellen.
Guns
Guns sind Boards für größere Wellen. Sie sind länger und schmaler als Shortboards und haben meist schärfere Rails (Kanten). Durch Ihre Form sind sie deutlich schneller und man kann auch größere Wellen anpaddeln.
Evolution
Diese Boards stellen eine Mischform aus Shortboard und Minimalibu. Sie sind mit ca. 7,0“ relativ klein, bieten aber trotzdem viel Volumen. Diese Boards werden häufig von fortgeschrittenen Surfern verwendet.
Minimalibus
Diese Boards sind vor allem bei Anfängern sehr beliebt. Durch ihre breite runde Nose, Ihre Länge und Breite sind diese sehr stabil, haben guten Auftrieb und gleiten trotzdem schnell an.
Longboards
Als Longboards bezeichnet man Surfboards mit einer Länge von mindestens 9,0“. Die Boards haben viel Auftrieb, sind aber eigentlich keine Anfängerboards, da diese viel zu schwer zu beherrschen sind. Longboards bieten auch in kleinen Wellen eine Menge Spaß.
Fish
Der Fish ist ein sehr kurzes Brett, hat allerdings sehr viel Volumen und gleitet daher schnell an.
1 Fuß = 30,48 cm
Im deutschen Winter gibt es zahlreiche Regionen auf der Erde, wo man surfen kann. Will man neben dem Surfen richtiges Beach-Feeling mit mindestens 20º Wassertemperatur und Sonne bzw. warmen Außentemperaturen haben, dann fällt das europäische Festland aus. Die Tropen sind ganzjährig heiß, während die südlicheren Subtropen auch etwas kühlere Phasen haben. In den Subtropen der Südhalbkugel ist im Deutschen Winter die heißeste Zeit.
Geeignet sind folgende Gebiete mit folgenden Regionen:
• Subtropen der Nordhalbkugel
Florida, Südkalifornien, Pazifikküste Mexikos, Marokko, Kanaren
• Tropen der Nordhalbkugel
Costa Rica, Guadeloupe, Barbados, Kapverden, Hawaii
• Subtropen der Südhalbkugel
Südafrika, Südaustralien, Neuseeland,
• Tropen der Südhalbkugel
Mauritius, Malediven, Sri Lanka, Bali und Java, Nordaustralien, Brasilien, Reunion, Tahiti
Natürlich gibt es viele weitere Regionen, allerdings sollte diese Auswahl die Hot Spots wiederspiegeln.
Wellen entstehen in der Regel durch Wind. Nur in seltenen Wellen werden Wellen durch andere Ereignisse, wie z.B. Seebeben ausgelöst.
Man unterscheidet zwischen Windswell und Groundswell. Der sogenannte Groundswell entseht durch starke Winde bzw. Stürme auf dem offenen Ozean. Das Wasser wird durch die starken Winde aufgewirbelt und es entstehen Wellen. Diese Wellen laufen vom Ort des Sturmes an die Küsten. In Windarmen Gebieten ordnen sie sich.
Windwellen entstehen dagegen durch starken Wind in Küstennähe, i.d.R. bei Onshore-Bedingungen. Windwellen sind zum Surfen weniger geeignet, da diese unkoordiniert und nicht geordnet sind. Nach starken Stürmen ist das beste Zeitfenster für einen guten Surf.
Vor allem die Oberkörpermuskulatur eines Surfers muss sehr gut trainiert sein, da ein Surfer hauptsächlich schwimmt. Er braucht viel kraft in den Armen, vor allem im Trizeps, viel Kraft im Rücken, dort vor allem im Latissimus, viel Kraft in der Brust, aber auch eine gute Bauchmuskulatur.
Die Beinmuskulatur wird beim Surfen weniger beansprucht, aber von fast allen Surfern zu Unrecht vernachlässigt. Die Beinmuskulatur muss nicht zwangsläufig sehr ausgeprägt, sollte aber austrainiert und beweglich sein.
Übungen für die Brustmuskulatur:
• Breit gefasste Liegestütze
• Bankdrücken
Übungen für die Armmuskulatur
• Hanteltraining
• Dips speziell für den Trizeps
Bauchmuskulatur
• Sit ups
Beinmuskulatur
• Seilspringen
Auf jeden Fall sollte ein guter Surfer so oft wie möglich schwimmen gehen. Alle o.a. Übungen unterstützen lediglich das Schwimmtraining.