Surfen auf den kanarischen Inseln
Die Kanaren liegen etwa 4 bis 5 Flugstunden von Deutschland entfernt und bieten ganzjährig angenehme Badetemperaturen. Die Wassertemperatur liegt nicht unter 18 Grad, steigt allerdings auch nicht auf mehr als 22 Grad. Die Winter haben angenehme, für Mitteleuropäer spätsommerliche, Temperaturen. Nur bei starkem Wind kann es im Winter (aber auch im Sommer) am Strand etwas Kühler werden.
Von April bis November weht der Nordostpassat äußerst beständig und zerbläst viele Spots auch im Westen der Insel. Allerdings kommt dadurch ein Windswell zustande, der gerade im swellärmeren Sommer Wellen bringen kann. Im Winter schwächt der Nordostpassat dann ab.
Die West- und Nordwestküsten kriegen i.d.R. den stärksten Swell ab, während die Ostküste nur selten Wellen abbekommt. Bei großem Swell funktionieren aber auch sehr gut die Nordost- und Südostküsten.
Sehr beliebt bei Wellenreiten sind Fuerteventura und Lanzarote. Vor allem wegen der Vielfalt der Spots (Beach, Reef, Point) auf kleinem Raum. Aber auch Gran Canaria und Teneriffa haben gute Spots, meist aber Reefbreaks. Allerdings sind auf den beiden Inseln fast nur Locals unterwegs.
Die touristische Infrastruktur ist auf allen Inseln sehr gut ausgebaut, d.h. das Angebot an Unterkünften, Mietwagen, Restaurants ist riesengroß. Glücklicherweise sind die meisten Surfspots in Regionen, doch noch nicht vom Massentourismus aufgesucht wurden.
Auch eine "Surfinfrastuktur", sprich Surfcamps, Surfschulen und Surfshops ist vorhanden.